Dirk Würtz
Dirk Würtz

WEINGUT WÜRTZ-WEINMANN, GAU-ODERNHEIM/KÖNIGSMÜHLE

 

Das Weingut wurde erst im Jahre 2001 durch Dirk Würtz gegründet. Zuvor studierte er Betriebswirtschaft, Politologie und Philologie. Zum Wein brachte Dirk erst ein Freund der Familie, der ihn mittels eines uralten Bordeaux für den Weinbau begeisterte. Als Quereinsteiger war er von 1996 bis 2001 Praktikant im Weingut Robert Weil, wo er mitverantwortlich für die Rieslinge des berühmten Rheingauer Betriebes war. Dann pachtete er die alte Königsmühle in Gau-Odernheim sowie rund sechs Hektar Weinberge und vinifizierte noch während des letzten Jahres bei Weil seinen ersten eigenen Jahrgang. Sein hohes Ziel war von Anfang an große Weine zu machen, ohne dabei auf Lagen Bezeichnungen Rücksicht zu nehmen. Würtz hat sich dabei einem kompromisslosen Qualitäts Prinzip unterworfen. Seine Weinberge liegen im Hinterland von Nierstein, fernab des Rheins. Hier bietet das wellige Hügelland ein ganz anderes landschaftliches Bild. Kein Wunder also, dass in diesem ländlich abgeschiedenen Herrgottswinkel der sympathische Revolutionär Dirk Würtz mit Weinen aufhorchen lässt, die mittlerweile weit über Insiderkreise hinaus, wegen ihres sensationellen Preis-Genuss-Verhältnisses für erhebliches Aufsehen sorgen und die mitverantwortlich sind, dass Rheinhessen weltweit als Synonym für trockene Weltklasserieslinge deutscher Provenienz gefeiert wird. Getreu dem von ihm favorisierten Bordeaux Prinzip gibt es von den beiden kultivierten Rebsorten, Riesling und Spätburgunder, lediglich Erst- und Zweitweine. Erstweine werden aber nur dann produziert, wenn es der Jahrgang erlaubt. Die sechs Hekar Weinberge werden nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet. Die Erträge sind extrem niedrig, das Ergebnis dafür ungeheuer ausdrucksstarke Weine.

Demnächst im Frankfurter Wein Club