Sachsen

Anbaugebiet Sachsen
Anbaugebiet Sachsen

Einzigartig in Sachsen ist die Weinlandschaft. Das Anbaugebiet an der Elbe gilt als eines der kleinsten in Deutschland und das nordöstlichste Europas. Einkehren in gemütliche Weinstuben, Fröhlichkeit bei den herbstlichen Weinfesten, Besuche in über 20 Weinbaubetrieben, der Wein ist gerade entlang der Sächsischen Weinstraße überall und immer das bestimmende Thema. Die 55 km lange Weinstraße von Pirna über Dresden, Radebeul und Meißen bis in die idyllischen Elbweindörfer um Diesbar-Seußlitz verbindet auf harmonische Weise kulturhistorische Sehenswürdigkeiten und die reizvolle vom 800 jährigen Weinbau geprägte Landschaft. Kultur, Geschichte, eine faszinierende Fluss- und Weinlandschaft, Porzellan und Architektur, diese enge Verbindung macht das Sächsische Weinanbaugebiet so anziehend und einzigartig! Sachsen ist das nordöstlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Wo am Rhein, am 51. Breitengrad, die letzten Weinberge kurz vor Bonn enden, beginnen sie an der Elbe erst. Dass hier trotzdem, insbesondere bei den Weißweinen, Spitzenqualitäten gekeltert werden können, ist durch die besonderen klimatischen Verhältnisse bedingt. In Sachsen ist bereits der Einfluss des Kontinentalklimas dominant, und das bringt, neben den Prüfungen, die es dem Winzer mit Winterkälte und Spätfrösten auferlegt, auch Vorteile. Dort, wo, wie bei uns, die Niederschläge noch ausreichen, schafft das Kontinentalklima auf Grund seiner hohen durchschnittlichenjährlichen Sonnenscheindauer für das Wachsen und Reifen optimale Bedingungen. Das Elbtal liegt mit einer Sonnenscheindauer von 1570 Stunden im Jahresmittel gleichauf bzw. zum Teil sogar noch höher als einige der übrigen deutschen Anbaugebiete. Zudem gilt, je mehr man sich der Anbaugrenze des Weines nähert, desto reicher wird er von aus an Aroma- und Bukettstoffen. Die verschiedenen Weinbergslagen Sachsen sind durch sehr unterschiedliche Bodenarten geprägt.