Chateau du Retout / Cru bourgeois 

Chateau du Retout ist in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch den Zusammenschluss von zwei Weingütern im Haut Medoc entstanden. Du Retout liegt im südlichen Haut Medoc an der Grenze zur Appellation Margaux. Seit dem großen Jahrgang 2005 ist das Weingut fest etabliert bei den besseren Adressen der Appellation und immer noch ein Preis/Qualitäts Wunder. Die ursprünglichen Weingüter Chateau Retout Pineguy Mercadier und Chateau Salva de Camino waren in Folge der Reblausplage verlassen worden und die Weinberge in entsprechend katastrophalem Zustand. In den 50ern begann die Kopp-Familie dann Weinberg für Weinberg neu anzulegen und mit dem Wiederaufbau des Chateau. Heute verfügt das Chateau über 34 Hektar Rebflächen, die mit Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot und etwas Cabernet Franc bestockt sind. Stilistisch ist eine deutliche Anlehnung an die Weine aus Pauillac zu erkennen. Die Weine erinnern an Lynch Bages und Grand Puy Lacoste. Die Besitzerin, Helene Soual, ist mit ihren Weinen auf einem extrem erfolgversprechenden Weg.

Weßwein

2014 Le Retout blanc

 

Rebsorten:          41% Gros Manseng

                        40% Sauvignon gris

                         9% Mondeuse blanc

                         10% Savagnin

Reifung:                 Barrique

Inhalt:                      0,75 l Flasche

Beschreibung:

Eine sehr spezielle Besonderheit aus dem Haut-Médoc. Ein Wein aus Gros Manseng, Sauvignon Gris, Savagnin und Mondeuse Blanche. Also mit Reben deren Ursprünge im Jurancon, im Jura und in weiteren anderen Regionen liegen, völlig untypisch für Bordeaux. Die genaue Zusammensetzung: 41% Gros Manseng, 40% Sauvignon Gris, 10% Savagnin und 9% Mondeuse Blanche. Der Wein wird zehn Monate zu 80% in Barrique ausgebaut, der Rest im großen Holz. Ein Drittel der Barriques ist jeweils neu. Die Weine fermentieren fast drei Wochen, der Hektarertrag liegt bei nur 35hl, und es werden nur wenige Tausend Flaschen erzeugt. Es gibt nur 1,5 Hektar von dieser extremen Besonderheit. Der Alkohol liegt bei 13,5, die Säure bei 5 Gramm je Liter, bei minimal volatiler Säure von nur 0,3 Gramm. Die Ernte des Weines erfolgt in voller Reife, die Sauvignon Gris schon am 8. September, aber die Gros Manseng erst am 25. September, also mitten in der Merlot-Ernte. Die Nase des 2014er ist etwas feiner als die des 2013er. Deutliche Litschi in der Nase, auch etwas Kiwi. Feine gelbe Birne dazu. Man meint, eine kleine Hauch feine Würze von den Rappen zu riechen, obwohl der Wein komplett als Ganztraube ohne Maischestandzeit sofort abgepresst wurde. Diese Cremigkeit und Würze kommt aber auch von der über ein Jahr im Barrique durchgeführten Batonnage. Sehr reichhaltiger, cremiger Wein, der zugleich aber auch sehr besonders ist und nicht in den See der weißen Pessacs fällt. Auf Retout wurde für 2014 extrem ausgelesen, um nur vollreifes Lesegut in diesen Wein zu bringen. Der finale Blend repräsentiert exakt die Pflanzung im Weinberg. Der Mund ist von Kreide und Kalkstein geprägt, wunderschöne Säure, cremig und gleichzeitig viel Grip von diesen doch sehr speziellen Reben. In einer Blindverkostung würde man Jura, aber auch Jurancon durchaus in Erwägung ziehen. Der Wein hat wirklich viel Charakter, bei toller lebendiger Frische und sehr moderater Holzunterstützung, das gibt ihm den letzten Kick. Vom Typ her ein Wein aus dem Gebirge mit dem zusätzlichen Touch einer salzigen Seebrise, dabei extrem gut trinkbar. Ein toller Spaßmacher und einer der empfehlenswertesten Weine des Jahrgangs. H. Lobenberg

Preis/Genuss:          94

21,50 €
28,67 € / L
In den Warenkorb
  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2013 Le Retout blanc

 

Rebsorten:          41% Gros Manseng

                        40% Sauvignon gris

                         9% Mondeuse blanc

                         10% Savagnin

Reifung:                 Barrique

Inhalt:                      0,75 l Flasche

Beschreibung:

Eine sehr spezielle Besonderheit aus dem Haut-Médoc. Ein Wein aus Gros Manseng, Sauvignon Gris, Savagnin und Mondeuse Blanche. Also mit Reben deren Ursprünge im Jurancon, im Jura und in weiteren anderen Regionen liegen, völlig untypisch für Bordeaux. Die genaue Zusammensetzung: 41% Gros Manseng, 40% Sauvignon Gris, 10% Savagnin und 9% Mondeuse Blanche. Der Wein wird zehn Monate zu 80% in Barrique ausgebaut, der Rest im großen Holz. Ein Drittel der Barriques ist jeweils neu. Die Weine fermentieren fast drei Wochen, der Hektarertrag liegt bei nur 35hl, und es werden nur wenige Tausend Flaschen erzeugt. Es gibt nur 1,5 Hektar von dieser extremen Besonderheit. Der Alkohol liegt bei 12,0, die Säure bei 6 Gramm je Liter. Deutliche Litschi in der Nase, auch etwas Kiwi. Feine gelbe Birne dazu. Man meint, eine kleine Hauch feine Würze von den Rappen zu riechen, obwohl der Wein komplett als Ganztraube ohne Maischestandzeit sofort abgepresst wurde. Diese Cremigkeit und Würze kommt aber auch von der über ein Jahr im Barrique durchgeführten Batonnage. Sehr reichhaltiger, cremiger Wein, der zugleich aber auch sehr besonders ist und nicht in den See der weißen Pessacs fällt. In einer Blindverkostung würde man Jura, aber auch Jurancon durchaus in Erwägung ziehen. Der Wein hat wirklich viel Charakter, bei toller lebendiger Frische und sehr moderater Holzunterstützung, das gibt ihm den letzten Kick. Vom Typ her ein Wein aus dem Gebirge mit dem zusätzlichen Touch einer salzigen Seebrise, dabei extrem gut trinkbar.

Preis/Genuss:          94

21,50 €
28,67 € / L
In den Warenkorb
  • 1 kg
  • nur noch begrenzte Flaschen vorhanden
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer

Rotwein

2014 Château du Retout

 

Rebsorten:        76 % Cabernet Sauvignon

                         7,5% Merlot

                        16,5% Petit Verdot

Reifung:               Barrique

Inhalt:                    0,75 l Flasche

Beschreibung:

Erstmals seit 2013 ist Château du Retout zum Cru Bourgeois ernannt worden. Eine große Auszeichnung für einen längst verdienten Erfolg. 76% Cabernet Sauvignon, 16,5% Petit Verdot, 7,5% Merlot. Das Terroir liegt neben der Appellation Margaux, aber noch näher an Saint-Julien. Es ist Kies und Sand auf Kalkstein. Der Merlot-Anteil ist in diesem Jahr gering, weil die Merlot insgesamt deutlich schwächer als die Cabernet ausgefallen ist. Auf du Retout wird komplett entrappt und überwiegend per Hand gelesen. Nur wenn es wegen Wetterdrucks schnell gehen muss kommt die Lesemaschine zum Einsatz. Der Ausbau des Weines findet zu einem Drittel in neuem, zu zwei Drittel in gebrauchtem Holz statt. Der Alkoholgrad des 2014er ist 13 Prozent, die totale Säue 3,6 Gramm pro Liter. Die Ernte verlief für die Merlot noch im September, die für Petit Verdot und Cabernet Sauvignon vom 6. bis zum 20.Oktober. Wie immer auf Chateau du Retout beeindruckt zu allererst die Nase. In einer Blindverkostung würde man niemals auf diesen Preisbereich, auf diesen extrem preiswerten Wein für eine so grandiose Duftwolke kommen. Enorme Wucht ausstrahlend, reichhaltig, in 2014 fast mehr rote als schwarze Frucht zeigend, aber süß und reich und dicht. Johannisbeere, Cassis, Lorbeer, Olive, ein Hauch Himbeere dazu, Bergamotte, Zitrusaromen, dahinter provenzalische Gewürze. Dieser Wein ist unglaublich dicht und üppig, aber doch frisch und nicht fett. Der Mund dieses Weins ist dann etwas schlanker und zeigt ein bisschen Schärfe von der Cabernet Franc. Gesteinsmehl, schlanke rote Johannisbeere, etwas rote Kirsche, Sauerkirsche. Sehr mineralisch, frisch und lang - auch hier wieder deutlich mehr rote als schwarze Frucht. Man merkt eindeutig den geringen Anteil der Merlot. Wir sind in diesem Jahr hier sehr klassisch, sehr Medoc, fast Pauillac-Stil, hochmineralisch und maskulin, dabei sehr lang. Der 2014er kann durchaus mit wesentlich teureren Weinen des Haut-Medoc mithalten und ist, wie schon seit vielen Jahren, ein Preis-Leitungs-Wunder. Ich bewerte diesen Wein aufgrund seiner klassischen Ausrichtung und seiner mineralischen Länge sogar noch höher als den 2013er und 2012er. Diese extrem klassische Ausprägung, diese Hinwendung zur roten Frucht, zur Kirsche, zur roten Johannisbeere, in schöner Konzentration, geschieht erstmalig 2014, vielleicht auch durch die weiter verringerten Erträge, auf jeden Fall ist Retout noch einmal einen Schritt vorangekommen auf dem Weg, ein richtig ernsthafter Bordeaux mit Klasse zu werden. Toller Erfolg und wie immer ein unglaubliches Schnäppchen!! H. Lobenberg

Preis/Genuss:          92+

15,95 €
21,27 € / L
In den Warenkorb
  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2013 Château du Retout

 

Rebsorten:        55 % Cabernet Sauvignon

                        24% Merlot

                        21% Petit Verdot

Reifung:               Barrique

Inhalt:                   1,50 l Flasche

Beschreibung:

Du Retout verfügt über 30 Hektar Rebflächen, die mit nun inzwischen 60 Jahre alten Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot und etwas Cabernet Franc bestockt sind. 7000 Stöcke je Hektar, jeder Stock muss weniger als ein Kilo kleinster Trauben versorgen, 2013 nur 500 Gramm, das ergibt eine grandiose Dichte und natürliche Konzentration. Man arbeitet inzwischen überwiegend biologisch-organisch im Weinberg, gepflügt wird zur Vermeidung übermäßiger Bodenverdichtung in einigen besonderen Parzellen wieder mit dem Pferdeflug. Gedüngt wird nur mit Mist und organischen Weinbergsabfällen. Der Ertrag wird durch mehrmalige grüne Lese drastisch eingeschränkt, die Ernte wird per Hand auf großen Sortiertischen nachsortiert und extrem aufwendig entrappt. Stilistisch ist eine deutliche Anlehnung an die Weine aus Margaux und Pauillac zu erkennen, die Weine erinnern in ihrem erdig schwarzbeerigen Stil an Lynch Bages, Grand Puy Lacoste und mehr noch an du Tertre. Du Retout liegt im südlichen Haut Medoc, direkt an der Grenze zur Appellation Margaux, völlig ohne Zweifel ein hervorragendes Kies-Lehm-Terroir mit perfekter Drainage, das ist eine Lebensversicherung in schwierigen Jahren. Die Besitzer sind Frederic Soual-Kopp und seine Frau Helene Soual. Frederic arbeitete lange Zeit auf Chateau Palmer, nicht die schlechteste Referenz für sein großes Wissen ums Weinmachen. 2013er wurde der Merlot in der ersten Oktoberwoche geerntet, Petit Verdot und Cabernet Ende der zweiten Oktoberwoche, eine Woche vor dem optimalen Zeitpunkt, der Pilzdruck wurde zu groß und Fäulnis im Lesegut wollte man unbedingt vermeiden, auch vermied man so den großen Regen um den 15. Oktober in diesem Teil des Medoc. Eine Lebensrettung im Jahr 2013 war die Ernte per Maschine, Frederic konnte so bis zuletzt zuwarten um dann alles binnen eines Tages ernten zu können, ohne auf Wochenendpausen von Lesehelfern Rücksicht nehmen zu müssen. Durch die Ertragsminimierung des Jahrgangs nach der extremen Blüten-Verrieselung im Frühjahr und durch aufmerksamste Laubarbeit und Arbeitsdurchgänge im Spätsommer und Frühherbst konnte das Ergebnis dann eben ohne Fäulnis geerntet werden. Nur 30 hl/ha Erntemenge, weniger als 50 Tsd. Flaschen Erstwein. Die teilweise Unreife konnte vollständig ausgeglichen werden durch eine andere Rebsortenzusammensetzung des Erstweins, alles Grüne ging in den Zweitwein, der 2013 über 50% der Gesamtmenge ausmacht. Satte 21% reife Petit Verdot im Erstwein, dazu 55% reife Cabernet Sauvignon, 24% Merlot. 30 Tage Fermentation im Zement, zuvor und danach Maischestandzeiten, Ausbau im Barrique, davon 30% neu. nur 12,5 Grad Alkohol, nicht chaptalisiert, Säure 3,1 Gramm. Der Wein ist 2013 extrem dunkel, Petit Verdot gibt nunmal schwarze Weine. Extreme Lorbeer, Wacholder und Eukalyptus-Ausrichtung mit Veilchen Und Lakritze, dazu satte schwarze Erde und salzig eingekochtes Cassis mit Brombeere und Blaubeere. Das ist mit der Rebsortenzusammensetzung schon sehr eigenständig! Sehr fester und zupackender Mund, wer schon einmal reinen Petit Verdot probiert hat weiß um die maskuline Art und den Touch von schwarzer Erde und Teer. Schwarze Oliven, Assamtee, Lorbeer, würzige kubanische Robusto-Zigarren. Sattes Tannin, aber nicht spröde, nur eben maskulin mit präsenter Säure von Grapefruit und Orangenschale. Bittermandel, konzentrierte Schwarzkirsche, Bitterschokolade und Salz im chraktervollen und ausdrucksstarken Finish. Die salzig süßen Cassis-Noten der reifen Cabernet müssen kämpfen um geschmeckt zu werden. Der 13er liegt stilistisch irgendwo zwischen einem Rauzan Segla und einem Lynch Bages. Klingt vermessen aber bei einem Bruchteil des Preises ist das weit mehr als ein Achtungserfolg, du Retout ist der Konkurrenz von Cambon La Pelousse und Paloumex weit enteilt. Ein Wein im Stil des 2010er, sogar konzentrierter und maskuliner, in der Bewertung dem 2012er (der wie 2009 ist) gleichwertig oder sogar überlegen. Superber Wein, ein grandioser Erfolg und der Maßstab für das grandiose Preis-Leistungsverhälnisses der besten Bordeaux. H. Lobenberg

Preis/Genuss:          92+

14,50 €
19,33 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2013 Château du Retout Magnum

 

Rebsorten:        55 % Cabernet Sauvignon

                        24% Merlot

                        21% Petit Verdot

Reifung:               Barrique

Inhalt:                   1,50 l Flasche

Beschreibung:

Du Retout verfügt über 30 Hektar Rebflächen, die mit nun inzwischen 60 Jahre alten Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot und etwas Cabernet Franc bestockt sind. 7000 Stöcke je Hektar, jeder Stock muss weniger als ein Kilo kleinster Trauben versorgen, 2013 nur 500 Gramm, das ergibt eine grandiose Dichte und natürliche Konzentration. Man arbeitet inzwischen überwiegend biologisch-organisch im Weinberg, gepflügt wird zur Vermeidung übermäßiger Bodenverdichtung in einigen besonderen Parzellen wieder mit dem Pferdeflug. Gedüngt wird nur mit Mist und organischen Weinbergsabfällen. Der Ertrag wird durch mehrmalige grüne Lese drastisch eingeschränkt, die Ernte wird per Hand auf großen Sortiertischen nachsortiert und extrem aufwendig entrappt. Stilistisch ist eine deutliche Anlehnung an die Weine aus Margaux und Pauillac zu erkennen, die Weine erinnern in ihrem erdig schwarzbeerigen Stil an Lynch Bages, Grand Puy Lacoste und mehr noch an du Tertre. Du Retout liegt im südlichen Haut Medoc, direkt an der Grenze zur Appellation Margaux, völlig ohne Zweifel ein hervorragendes Kies-Lehm-Terroir mit perfekter Drainage, das ist eine Lebensversicherung in schwierigen Jahren. Die Besitzer sind Frederic Soual-Kopp und seine Frau Helene Soual. Frederic arbeitete lange Zeit auf Chateau Palmer, nicht die schlechteste Referenz für sein großes Wissen ums Weinmachen. 2013er wurde der Merlot in der ersten Oktoberwoche geerntet, Petit Verdot und Cabernet Ende der zweiten Oktoberwoche, eine Woche vor dem optimalen Zeitpunkt, der Pilzdruck wurde zu groß und Fäulnis im Lesegut wollte man unbedingt vermeiden, auch vermied man so den großen Regen um den 15. Oktober in diesem Teil des Medoc. Eine Lebensrettung im Jahr 2013 war die Ernte per Maschine, Frederic konnte so bis zuletzt zuwarten um dann alles binnen eines Tages ernten zu können, ohne auf Wochenendpausen von Lesehelfern Rücksicht nehmen zu müssen. Durch die Ertragsminimierung des Jahrgangs nach der extremen Blüten-Verrieselung im Frühjahr und durch aufmerksamste Laubarbeit und Arbeitsdurchgänge im Spätsommer und Frühherbst konnte das Ergebnis dann eben ohne Fäulnis geerntet werden. Nur 30 hl/ha Erntemenge, weniger als 50 Tsd. Flaschen Erstwein. Die teilweise Unreife konnte vollständig ausgeglichen werden durch eine andere Rebsortenzusammensetzung des Erstweins, alles Grüne ging in den Zweitwein, der 2013 über 50% der Gesamtmenge ausmacht. Satte 21% reife Petit Verdot im Erstwein, dazu 55% reife Cabernet Sauvignon, 24% Merlot. 30 Tage Fermentation im Zement, zuvor und danach Maischestandzeiten, Ausbau im Barrique, davon 30% neu. nur 12,5 Grad Alkohol, nicht chaptalisiert, Säure 3,1 Gramm. Der Wein ist 2013 extrem dunkel, Petit Verdot gibt nunmal schwarze Weine. Extreme Lorbeer, Wacholder und Eukalyptus-Ausrichtung mit Veilchen Und Lakritze, dazu satte schwarze Erde und salzig eingekochtes Cassis mit Brombeere und Blaubeere. Das ist mit der Rebsortenzusammensetzung schon sehr eigenständig! Sehr fester und zupackender Mund, wer schon einmal reinen Petit Verdot probiert hat weiß um die maskuline Art und den Touch von schwarzer Erde und Teer. Schwarze Oliven, Assamtee, Lorbeer, würzige kubanische Robusto-Zigarren. Sattes Tannin, aber nicht spröde, nur eben maskulin mit präsenter Säure von Grapefruit und Orangenschale. Bittermandel, konzentrierte Schwarzkirsche, Bitterschokolade und Salz im chraktervollen und ausdrucksstarken Finish. Die salzig süßen Cassis-Noten der reifen Cabernet müssen kämpfen um geschmeckt zu werden. Der 13er liegt stilistisch irgendwo zwischen einem Rauzan Segla und einem Lynch Bages. Klingt vermessen aber bei einem Bruchteil des Preises ist das weit mehr als ein Achtungserfolg, du Retout ist der Konkurrenz von Cambon La Pelousse und Paloumex weit enteilt. Ein Wein im Stil des 2010er, sogar konzentrierter und maskuliner, in der Bewertung dem 2012er (der wie 2009 ist) gleichwertig oder sogar überlegen. Superber Wein, ein grandioser Erfolg und der Maßstab für das grandiose Preis-Leistungsverhälnisses der besten Bordeaux. H. Lobenberg

Preis/Genuss:          92+

32,50 €
21,67 € / L
In den Warenkorb
  • 2 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2011 Château du Retout

 

Rebsorten:           53% Cabernet Sauvignon

                          28% Merlot

                          19% Petit Verdot

Reifung:                 Barrique

Inhalt:                       0,75 l Flasche

Beschreibung:

Der 2011er erinnert in seiner Charakteristik sofort an den finessereichen und zugleich kraftvollen 2006er. Fast schwarz, wie immer sehr duftig ätherische Nase. Schwarze und blaue Frucht. Tolle Röstaromatik. Sehr zart in der finessereichen Nase. Neben der schwarzen Frucht auch blumige Elemente: Veilchen, Minze, dann kommt konzentrierte Waldhimbeere. Das ganze in der Nase extrem verspielt. Dabei sehr frisch und mit hoher Intensität. Im Mund dann deutlich satter. Der Wein besticht wie seit Jahren durch seinen wundervollen Gaumenfluss und seine schöne Saftigkeit. Mit viel schwarzer Kirsche, dunkler Erde, Maulbeere, Johannisbrot. Auch etwas Lakritz und Trüffel. Hier zeigt der Wein große Frische. Darunter konzentriert auch etwas Brombeere und Waldhimbeere - Elemente, die aus der Nase schon deutlich bekannt sind. Extrem fein, frisch, zart und doch druckvoll. Seidige, polierte, geschliffene Tannine. Feiner salziger, steiniger Nachhall mit tollem Aromenspiel. Ein Wein, der den beiden extrem dichten 2009er und 2010er nicht oder wenig gleicht, der dennoch typisch ist für einen Bordeaux, für einen Haut Medoc von Klasse. Ein sehr kraftvoller, direkter und sehr gut ausbalancierter Wein, der, wie schon all die Jahre zuvor, im Preis-Leistungs-Verhältnis im Medoc fast nicht zu schlagen ist!! H. Lobenberg

Preis/Genuss:          91+

14,95 €
19,93 € / L
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  • 1 kg
  • leider ausgetrunken/ausverkauft
2008 Château du Retout

 

Rebsorten:           53% Cabernet Sauvignon

                         28% Merlot

                         19% Petit Verdot

Reifung:                  Barrique

Inhalt:                       0,75 l Flasche

Beschreibung:

Das kleine Weingut von 30 Hektar produziert insgesamt knapp 100.000 Flaschen. Die Ernte erfolgte Ende September für die Merlot, und um den 7. Oktober herum für den Cabernet Franc, bis zum 16. Oktober für den Cabernet Sauvignon. Die Merlot mit hohem Alkohol und hoher Reife musste hier sehr dezent vinifiziert werden. Insgesamt dauerte die Fermentation bis zu 35 Tage und mit großer Sorgfalt und Auslese ist es gelungen den Alkoholgrad auf etwas über 13% zu halten, ein toller Erfolg immenser Arbeit! Der Ausbau passiert zu 100% in französischem Holz, von dem ein Drittel jedes Jahr erneuert wird. Es hat im Sommer etwas mehr geregnet. Um dann die intensive Frucht zu bewahren hat man eine "seigner" durchgeführt, also einen Teil des Saftes vor der Vergärung ablaufen lassen. Man macht zur Bewahrung der Finesse kein generelles Umpumpen mehr, alles wird getan um nicht zu stark zu extrahieren. Der Presswein wird nicht mehr dem Erstwein zugegeben. Vor der eigentlichen Mazeration gibt es eine achttägige Kaltmazeration. Insgesamt sehr viel weichere, vorsichtigere Mazeration und Fermentierung. Das merkt man deutlich. Das ist der stilistische Fortschritt gegenüber 2005. Der Wein ist fast schwarz mit einem leicht violetten Rand, sehr undurchsichtig. Duftige und zugleich sehr versammelte, gradlinige Nase. Druckvoll, schwarze Kirsche, Cassis. Rote Walderdbeere, etwas angebratenes Fleisch und schöne Würze, etwas Lorbeer und Wacholde. Es folgt schwarze Olivenpaste, aber immer sehr fein dabei. Charmant und zugleich sehr rassig frisch. Im Mund kommt zuerst einmal hochintensive, berauschende Frucht. Alles wird umspült, alles wird eingenommen, aber die Frische ist eine kleine Sensation. Das Spiel der Säure mit dem guten guten Alkohol bei hohem Glyzerin und butterweichem Tannin begeistert. Viel schwarze Frucht im Mund, dunkle Milchschokolade, schwarze Kirsche, Brombeere, aber dann auch wieder Olive, vielleicht wie in der Nase ein wenig Lorbeer dahinter, auch Lakritze und ein kleiner Touch Teer. Jetzt kommt auch grüne Olive, dann kommt wieder Teer und noch ein Hauch gegrillten Fleisches. Langer und satter Fruchtnachhall im Abgang, Kirsche und Brombeere spielen mit Johannisbeere ein rassiges Süß-Säure-Spiel.

Preis/Genuss:          93+

17,95 €
23,93 € / L
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  • 1 kg
  • leider ausgetrunken/ausverkauft