Bordeaux/AC Lalande-de-Pomerol

Das Weinbaugebiet Lalande-de-Pomerol liegt unmittelbar nördlich von der Appellation Pomerol, nur getrennt durch den Wasserlauf der Barbanne und westlich von Saint-Émilion und ist nach der Gemeinde Lalande-de-Pomerol benannt. Das alte Weinbaugebiet mit rund 1.130 Hektar Rebfläche wurde von den Johannitern ausgebaut. Lange Zeit war die Region eine beliebte Durchgangsstation der Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Die Weinberge teilen sich auf die zwei Gemeinden Lalande-de-Pomerol mit niedrig gelegenen Kies- und Sand-Terrassen und das auf einem kiesigen Plateau ca. 20 m höher gelegene Néac auf. Seit dem 8. Dezember 1936 verfügt das Gebiet über den Status einer eigenen Appellation d' Origine Contrôlée. Zugelassen ist ausschließlich die Herstellung von Rotwein. Die Rebflächen sind überwiegend mit Merlot und Cabernet Sauvignon Rebstöcken bepflanzt.