Château Beauregard

Die tiefgründigen und kieshaltigen Böden von Chateau Beauregard sind ideal für die Entstehung hochwertiger Pomerols. So produziert Paul Clauzel in dem Château gleich hinter dem Dorf Catusseau auf 17 Hektar Rebflächen feine Cuvees mit kräftiger Farbe und Konzentration aus 60% Merlot, 35 % Cabernet Franc und ein wenig Cabernet Sauvignon. Der Ausbau erfolgt je nach Jahrgang 15 bis 20 Monate in 60 bis 75 % neuen Eichenfässern.

Rotwein

2015 Château Beauregard

 

Rebsorten:           75% Merlot

                         25% Cabernet Franc

Reifung:                 Barrique 

Inhalt:                    0,75 l Flasche

Beschreibung:

ie Umstellung zur Biodynamie ist fast abgeschlossen, 2015 war das letzte Jahr der Konversion. Beauregard ist schon jetzt auf dem Weg zu den Top-Ten der Appellation. Der Regisseur Priou ist auf jeden Fall einer der talentiertesten und genialsten Regisseure auf dem rechten Ufer. Der Cabernet Franc Anteil ist im Lauf der letzten Jahre immer weiter erhöht worden. in 2015 sind es 75% Merlot und 25% Cabernet Franc. 2015 war im Grunde ein perfektes Cabernet Franc und Merlot-Jahr. Die Merlot-Prägung in der Cépage ist auch in der Nase spürbar. Warme, dichte, würzige schwarze Kirsche. Reife dunkle Pflaume, ganz zartes Cassis. Die immense Dichte der Frucht ist ganz klar dem hohen Merlot-Anteil geschuldet. Wie eine warme Wolke. In der Stilistik ist Beauregards sicher noch etwas anders als das Vorbild, der auf Kieslinsen stehende Vieux Chateau Certan in noch größerer Nähe zu Saint-Émilion. Die Verblüffung folgt dann im Mund aber auf dem Fuß. Unglaublich fein. Die dunkle schwarze Pflaume und schwarze Kirsche wandeln sich zu roter Kirsche und einem üppigen Burgunder im Stil eines Richebourg. Das Ganze mit einer immensen Fülle feiner Süße. Die Tannine sind total geschliffen und butterweich. Das ist eine unglaubliche Köstlichkeit schon im ersten Antrunk. Delikat, voller Charme, eine Köstlichkeit, eine grandiose Delikatesse, und wie wir schon gestern Abend mit Tour Perey endeten, so fängt es heute Morgen mit Beauregard an. Das ist ein ganz Großer!

Preis/Genuss:      97

73,50 €
98,00 € / L
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  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2012 Château Beauregard

 

Rebsorten:           72% Merlot

                         28% Cabernet Franc

Reifung:                 Barrique 

Inhalt:                    0,75 l Flasche

Beschreibung:

82% Merlot, anstatt sonst 70%. Merlot reifte viel früher. Die Blüte verlief mit starker Verrieselung, kein qualitatives, aber ein quantitatives Problem. Der Ertrag auf dem biologisch arbeitenden Beauregard fiel runter bis auf 26 Hektoliter pro Hektar, der tiefste Ertrag in der Geschichte der Aufzeichnung. Auch das ein Merkmal des großartigen 2012er. Merlot-Ernte am 27.September bei voller perfekter Reife. Cabernet Franc wurde nur von den ältesten 60-80 Jahre alten Reben verwendet, und hier begann die Ernte am 6./7. Oktober, auch vor dem großen Regen. Alles ab Mitte Oktober wurde nicht mehr verwendet, denn ab da regnete es intensiv. Die Nase ist beeindruckend duftig, fast überwältigend in ihrer Schönheit. Hohe Intensität an Waldfrüchten, Mineralien und Schokolade, Belgische Pralinen, ganz viel Schwarzkirsche, Cassis. Dunkle Walderdbeeren, extrem schiebend. Sensationell in der Intensität. Extrem feiner, sogar beeindruckend finessenreicher Mund, zart, auch hier wieder dunkle Kirschen, feine Schokolade, Waldfrüchte, ganz fein, ganz verspielt und doch mit cremiger Fülle. Ein Pomerol in bester Machart, ein grandioser Trinkwein, der dem 2011er sicher nicht nachsteht, sondern im Gegenteil diesem womöglich noch überlegen ist. Der Wein erinnert total an 2001, das ist überhaupt das Vergleichsjahr für Pomerol und Saint-Émilion, während hingegen im Médoc 1998 die Referenz ist. Der 2012er Beauregard ist oberhalb des 2011er anzusiedeln, ist zwar weniger komplex als der 2010er und 2009er, aber auch von hoher Klasse, erinnert irgendwie ein wenig an 2005, aber irgendwie auch schon die an die Wertigkeit von 2001. Toller Wein! Die Wahnsinnsreihe der Pomerol-Entdeckungen der letzten Jahre sind die Chateaux Guillot-Clauzel, Le Moulin, Clos de la Vieille Eglise, Beauregard und La Croix. Sie sind traditionelle, burgundisch feine Pomerols. Wie die fünf olympischen Ringe stehen sie für die Individualität jedes einzelnen und sind gleichzeitig vereint in ihrer Qualität und dem Streben nach Weltklasse.

Preis/Genuss:      94

42,50 €
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2011 Château Beauregard

 

Rebsorten:           70% Merlot

                            30% Cabernet Franc

Reifung:               Barrique 

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

70% Merlot, 30% Cabernet Franc. Die Appellation Pomerol war die einzige in 2011, die im Sommer über geringe Regenmengen verfügte. 50 mm im Juli, 60 mm im August, das ist der normale Durchschnitt. Die Frühlingstemperaturen lagen deutlich höher, die Sommertemperaturen etwas tiefer als normal. Also insgesamt die Charakteristik eines etwas kühleren Jahrgangs. Aber auf keinen Fall wie am linken Ufer oder wie in manchen Teilen Saint Emilions, die etwas verregnet waren. Das Weingut ist in der Umstellungsphase zum biologischen Weingut und wird dann ab 2014 offiziell zertifiziert sein. Die Nase ist so ungemein typisch Pomerol mit all der Wucht und Fülle, die die Merlot von den lehmigen und sandigen Kalk- und Kiesböden hier bringt. Satte reife Pflaume und süße schwarze Kirsche wird leicht überdeckt von geflämmtem Fleisch, Holzkohle, Grafit, eine staubige Landstraße nach einem ersten Regen. Dann ein wenig gelbe Frucht und süßes Cassis. Extrem fein, ätherisch duftend. Charmant, alles einnehmend, fast berauschend. Im Mund dann deutlich schlanker und eleganter. Samtig, seidig, mit ungewöhnlich schönem Trinkfluss. Rote Walderdbeere, reife rote Frucht, sehr reife rote Johannisbeere, auch reife Wald-Himbeere. Ein ganz leichter Hauch Wachholder, auch Cranberry, ein bisschen süße Maulbeere, aber insgesamt sehr mineralisch, schlank, verspielt. Die ganze Mineralität und Rotfruchtigkeit kommt von der Cabernet Franc, die 2011 in Pomerol und Saint Emilion sensationell ausfiel. Für einen Pomerol trotz der hohen mineralischen und salzigen Intensität fast zart daher kommend, ungemein charmant. Einer der zartesten und zugleich charmantesten Beauregards, den ich je probiert habe, und doch gehört er in die obere Liga dieses Chateaus, wegen seiner immensen Finesse, Feinheit und Zartheit bei hoher mineralischer und rotfruchtiger Intensität. Irgendwie ein Traum von einem Wein.

Preis/Genuss:      93+

39,95 €
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2010 Château Beauregard

 

Rebsorten:           75% Merlot

                            23% Cabernet Franc

                            2% Malbec

Reifung:               Barrique 

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Berauschende und zugleich feine Nase. Schwarzkirsche, fast pur, dann kommt rote Kirsche. Schöne Pralinen, Nutella, rassige schwarze und rote Johannisbeere. Schöne Süße. Sehr voller Burgundertyp, fast an Richebourg erinnernd. Geniale Nase. Ultrafein bei all der Süße und Fülle. Im Mund zieht sich diese geniale Frische komplett bis in ein sehr langes Finale. Tolle rassige Säure, feine rote Frucht, rote Kirsche, rote Johannisbeere, dann schöne Milchschokolade, blonder Tabak, weißer Pfeffer, Gesteinsmehl. Viel Rasse zeigend. Tänzelt. Braucht viel Zeit, wird sich aber ab 10 Jahren zu einem fantastischen Pomerol entwickeln, ist dem La Pointe klar überlegen, vielleicht sogar noch besser als Guillot Clauzel. Der beste Beauregard meiner Zeit. Toller Erfolg!

Preis/Genuss:      94

49,95 €
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