Château Beausejour-Duffau / 1er Grand Cru Classé "B"

Im Jahre 1869 wurde der kleine Weinberg Beausejour unter zwei Familien aufgeteilt. Daher rühren die Châteaus Beausejour Duffau und Beausejour Becot. Die verbliebenen 7 Hektar von Beausejour Duffau sind seit diesem Zeitpunkt immer im Besitz der Familie geblieben. Das überragende Terroir, es liegt fast direkt oberhalb von Ausone am gleichen Hang, ist ein Gemisch aus kalkhaltigem Lehm und Kalkgestein. Es bringt sehr dichte, konzentrierte Weine mit enormer Struktur und zugleich überragender Finesse hervor, die zu den ganz Großen zählen. Jedoch brauchen sie einige Jahre Reife im Keller bis sie ihr Potenzial voll zeigen. Bedauerlich war jedoch, dass Beausejour Duffau trotz des ungeheuren Potenzials der Weinberge so schwankend in der Qualität war. Von 100 Punkten für den 90er Jahrgang bis zu desaströsen Ergebnissen gab es fast alle Bewertungen in den 90er Jahren. Seit 2008 wird als Konsequenz nun die komplette Weinbergsarbeit auf Veranlassung der neuen Regisseure und Berater, niemand Geringeres als das von Pavie Macquin und Larcisse Ducasse berühmte Tandem Nicolas Thienpont und Stephane Derenoncourt, auf Biodynamik umgestellt. Die Kellermannschaft wurde ausgetauscht, die Weinbergsarbeiter umgeschult. Die Zukunft auf Beausejour Duffau wird zweifelsohne ganz groß!!

Rotwein

2015 Château Beausejour-Duffau

 

Rebsorten:        88% Merlot

                        12% Cabernet Franc

Reifung:                Barrique 

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Genau wie Larcis Ducasse und Pavie Macquin von Nicolas Thienpont und Stéphane Derenoncourt bewirtschaftet und verantwortet. Direkt neben Canon und Beausejour Bocot nahe Ausone gelegen auf bestem, reinem Kalkstein direkt oberhalb und neben meiner Neuentdeckung Château Coutet. 1990 war hier der Durchbruch in die 100 Punkte-Liga, dann gab es einen langen Dornröschenschlaf und seit 2008 ist Beausejour Duffau wieder da, und er ist in guten und warmen Jahren immer einer der Superstars. Die Nase ist für Beausejour Duffau ungewöhnlich dicht, aber das Tandem Thienpont und Derenoncourt hat in allen drei Top-Weinen Larcis Ducasse, Pavie Macquin und Beausejour Duffau 2015 fast an 2009 erinnernde, dichte üppige Weine erzeugt. Allerdings mit mehr Frische, das macht sie so interessant. Als wenn man in einen Rumtopf fällt, so kommt es aus dem Glas. Rumtopf und ein Potpourri von unglaublich dichter schwarzer Kirsche, aber auch ein bisschen süße Maulbeere. Das Ganze schiebt in einem dunklen, erdigen, würzigen Tanninteppich aus dem Glas. Man mag es nicht glauben, dass es dieser zärtliche Wein Beausejour Duffau ist. Im Mund eine tolle Frische, auch hier wieder Kirsche in allen Schattierungen, aber auch wieder diese leichte Rumtopfaffinität, diese unglaubliche Dichte und fast etwas likörhafte Cassisdichte mit Maulbeere, viel Lakritze und Veilchen. Dunkel, üppig und trotzdem sehr frisch und tänzelnd. Das Tannin ist total geschliffen.

Preis/Genuss:      96

184,00 €
245,33 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2014 Château Beausejour-Duffau

 

Rebsorten:        88% Merlot

                        12% Cabernet Franc

Reifung:                Barrique 

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Eines der Top-klassifizierten Weingüter Saint-Emilions, verwaltet von Nicolas Thienpont und vinifiziert von Stéphane Derenoncourt. Ein Nachbar von Chateau Ausone, direkt auf purem Kalkstein gelegen. Eine der besten Lagen Saint-Emilions überhaupt. Allerdings mit relativ hohem Merlot-Anteil von 95% und nur 5% Cabernet Franc. Trotz dieser leichten Befürchtung ist die Nase extrem fein, wie auch schon Pavie Macquin fein war, nur dass wir hier zur schwarzen Kirsche auch viel rote Kirsche dazu kriegen. Extrem tänzelnd, fein. Feiner Sand dazu, heller Tabak, ein Hauch Schlehe unter der Kirsche liegend. Das Ganze burgundisch, im Stile Volnays. Im Mund bekommt dieser Wein dann viel Grip. Kalkstein pur, Salz, und anders als Pavie Macquin hat Beausejour Duffau auch die notwendige Fruchtsüße in der Mitte. Dieser Wein ist keine Riese, er ist nicht so groß wie die Jahrgänge 2009 und 2010, aber es ist in Saint-Émilion in 2014 hinter den Superstars von Ausone und Cheval Blanc zusammen mit Figeac, Angelus und Pavie ein Verfolger und ein ganz vorzüglich gelungener Wein. Ein sehr komplexer, mineralisch-dichter und fruchtintensiver Saint-Émilion, nur darf er nicht zu teuer sein.

Preis/Genuss:      95

108,00 €
144,00 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2013 Château Beausejour-Duffau

 

Rebsorten:        88% Merlot

                        12% Cabernet Franc

Reifung:                Barrique 

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Mit die dichteste Nase der Weine von Derenoncourt und Thienpont. Schöne dichte rote Frucht. Kirsche, auch Waldhimbeere. Konzentrierte frische Zwetschge. Dazu im Mund etwas rote Johannisbeere, Orangenschale und auch wieder die konzentrierte frische Zwetschge mit roter Kirsche und Schattenmorelle. Schöner Touch Sauerkirsche. Sehr fein, geschliffenes Tannin. Etwas würzig, leichte Schärfe zeigend. Es fehlt ein wenig an süßem Fleisch in der Mitte um ganz groß zu sein, aber klar einer der besten Saint Emilions. Auf dem gleichen Level wie Angelus, vielleicht sogar etwas überlegen. Nur Tertre Rotebouef und einige biologische Winzlinge schlagen ihn 2013. 

Preis/Genuss:      93

75,95 €
101,27 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2011 Château Beausejour-Duffau

 

Rebsorten:        77% Merlot

                        19% Cabernet Franc

                        4% Cabernet Sauvignon

Reifung:                Barrique 

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Dieses Weingut wird von Nicolas Thienpont als Regisseur geführt, die Weinbergsarbeit und Weinbereitung obliegt dem Team von Stephane Derenoncourt. Das Weingut liegt an bester Stelle in Saint Emilion. Direkt neben Belair und Ausone auf reinem Kalkstein an der Südkante der Stadt und des Plateaus. Wie sicherlich bekannt ist, gab es schon 1990 und 2009 einen 100 Punkte Wein, 2010 ist meiner Meinung nach auch auf dem Level. Die personelle Besetzung ist nach einem langen Durchhänger 2008 komplett ausgetauscht wurde, und ab 2008 gehts hier wieder steil bergauf, das Weingut ist nun beständig unter den Top 5. Das Terroir ist genial, der Rebbestand ist grandios. 2011 auch wieder einer der überzeugendsten Weine mit satter schwarzer und roter Kirsche, etwas Cranberry darunter und Schlehe, in der Nase berauschend burgundisch dicht mit einem riesen Aromenspektrum. Etwas gelbe Frucht und helle Pralinen, das macht unheimlich Freude. Auch im Mund zarte und zugleich saftige rote Frucht. Viel Waldhimbeere zur Kirsche. Wieder dieses grandiose Spiel von Süße und Säure. Tolle Länge. Helle Schokolade, Salz, steinige Mineralik. Unglaublich verspielt, süß und charmant dabei. Wir sind hier sicherlich nicht, wie in den Vorgängerjahren, im 100-Punkte-Bereich, aber es ist ganz klar einer der besten Weine Saint Emilions. In einem so zarten Jahr ist es ein grandioses Ergebnis. Einer der wenigen Weine Saint Emilions auf dem Niveau der besten Pomerols. Der Wein überfordert nicht, macht vielleicht sogar mehr Spaß als die beiden Jahren davor.

Preis/Genuss:      97

84,95 €
113,27 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2010 Château Beausejour-Duffau

 

Rebsorten:        77% Merlot

                        19% Cabernet Franc

                        4% Cabernet Sauvignon

Reifung:                Barrique 

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Das Weingut liegt direkt neben Chateau Ausone, in allerbester Lage, mit dem besten Terroir St. Emilions, reiner Kalkstein. Wird seit dem Jahrgang 2008 von Nicolas Thienpont geführt und von Stephane Derenoncourt verantwortet. Seit dem großen Jahrgang 1990 weiß man was für riesige Weine hier entstehen können. Die Arbeit zahlte sich 2008 und 2009 schon aus, sensationelle Ergebnisse. 2010 ist sicherlich wieder auf dem gleichen Level, wenn auch mit anderer, viel feinerer, burgundischerer Stilistik, wie 1990. Schwarz mit leicht violettem Rand. Berauschende Duftigkeit, Schwarzkirsche, süße rote Kirsche, Schattenmorelle. Viel Cassis, rote Johannisbeere, ein wenig Pfirsich darunter, Mango mit flüssigem Nougat, dunkle Schokolade, Praline. Trinken ist überflüssig. Der Wein ist so immens in der Nase, das ist auf gleichem Niveau wie die größten Burgunder, das ist Richebourg-Stil. Das sind glatte 100 Punkte in der Nase. Beausejour Duffau, auf keinen Fall zu verorten im Bordeaux. Diese Kirsche und Pflaume. Es könnte auch ein superfeiner Barolo Monfortino von Giacomo Conterno sein. Im Mund eine Explosion, ein unglaublicher Ansturm an Frische und Rasse. Ganz hohe Mineralität. Sehr salzig, Steinmehl, dann kommt rassige Cassis und rote Johannisbeere, immens lang immer tänzelnd, immer spielerisch. Der Wein wird nie überfett. Fast 14% Alkohol und doch ist alles so rassig und fein. Das ist ganz großes Kino. Eigentlich unvorstellbar, aber doch noch deutlich besser als 2009 und 2008. Da er seit 1990 keine großen Vorgänger hat und ich 1990 oft verkostet habe, denke ich, dass dieser Jahrgang auf lange Sicht sogar noch besser wird, viel mehr Richtung Feinheit, Rasse und Finesse geht. Perfektion in Saint Emilion! 

Preis/Genuss:      100

447,00 €
596,00 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer