Clos des Papes

Schon Paul Avril, der Großvater des derzeitigen Besitzers von Clos du Papes, Vincent Avril machte sich um die Region verdient und trug nicht unwesentlich zur Schaffung des Cru Chateauneuf-du-Pape bei. 1896 begann er seine Weine unter dem Namen Clos des Papes zu verkaufen, den er 1902 als definitiven Namen für die Domaine schützen ließ. Entsprechend verpflichtet fühlt man sich auch heute noch der Tradition. Die alten Reben werden aufwändig gepflegt und die in 18 Parzellen unterteilte Rebfläche nur bei jeweils optimalen Reifegrad geerntet. Die Weine, rot wie weiß, gehören heute und in jedem Jahr eindeutig zu den besten der Appellation, aber sie sind leider immer zu schnell ausverkauft. Clos des Papes ist sicher eine der Legenden der Appellation!

Weißwein

2015 Châteauneuf-du-Pape Blanc, Clos des Papes

 

Rebsorten:            Grenache Blanc

                              Clairette

                              Roussanne

                              Bourboulenc

                               Pikadin

                               Picpoul

Reifung:                Holzfaß

Inhalt:                   0,75 l Flasche

Beschreibung:

Sechs verschiedene Rebsorten. Roussanne, Grenache Blanc, Clairette, Pikadin, Bourboulenc, Picpoul. Roussanne und Grenache Blanc bringen sehr viel dichte Intensität und Süße. Die Weine werden komplett als Ganztraube über drei Stunden abgepresst und dann bei 18-21 Grad über einen langen Zeitraum von vier Wochen vergoren. Danach verbleibt der Wein auf der Hefe bis März, dann wird er gefiltert. Avril macht niemals eine Malolaktik. Die etwas intensivere Apfelsäure bleibt also erhalten. Die Weine werden dann im März schon filtriert und sogar auf Flasche gefüllt, denn Vincent möchte auf jeden Fall die Säure erhalten, sonst würde der Wein durch die Roussanne und Grenache ein bisschen zu breit und fett werden. So ist die Balance einfach besser. Die Weinbergsbearbeitung geschieht, wie bei den Roten, natürlich biodynamisch. Der Aufwand ist genau der Gleiche. Die Vergärung findet spontan statt. Der Wein hat in den ersten zwei Jahren einen unglaublich frischen Angang. Der Erstkontakt zeigt fast grüne Frucht, Kiwi, auch Litschi, grüne Birne, grüne Melone, tolle Frische. Im Mund sehr viel Grip und trotzdem die von Roussanne und Grenache Blanc herrührende cremige Fülle. Kräuter der Provence, fast sämig malzig, und dazu diese wunderbare Säure mit dem leicht bitteren Grip. Das passt perfekt. Für mich persönlich und für viele Kenner besticht der Clos des Papes Blanc allerdings erst nach fünf, acht oder besser noch zehn und mehr Jahren richtig. Wenn er so die ersten Reifespuren und auch einen Hauch Petrol entwickelt. Das ist ein großer Weißwein, der meines Erachtens gar 20 Jahre perfekt reift und immer besser wird. Ich glaube, dass Clos des Papes zu Recht seit langer, langer Zeit als der einzige weiße Châteauneuf von Weltklasse bezeichnet wird. Das ist mit dem 15er nicht anders. Der Wein hat tolle Frische, Grip und trotzdem Länge und schmelzige Fülle. H. Lobenberg

Preis/Genuss:              97

59,50 €
79,33 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2005 Châteauneuf-du-Pape Blanc, Clos des Papes

 

Rebsorten:            Grenache Blanc

                              Clairette

                              Roussanne

                              Bourboulenc 

Reifung:                 Holzfaß

Inhalt:                   0,75 l Flasche

Beschreibung:

November 2013 nachprobiert: Die Evolution Richtung feinster Blüten- und Akazienhonig ist einfach phänomenal, dahinter pikante Passionsfrucht, zarte Mango, Feigen, Dörrobst, Birnenschale. Feinste weiße Birne und reifer Weinbergspfirsich, der cremige Mund mutiert zum reifen Marsanne der Nordrhone, ein Hermitage mit toller weißer Frucht und hellem, salzigen Kalkgestein. Rosenblüten und Jasmin in der Nase spielen mit den Honignoten. Renekloden drängen sich auf im Mund, reifste Ananas, Honigmelone. So wunderschön mir salziger Mineralität nachhallend. Dieser Wein hat noch viel Zukunft. H. Lobenberg

Preis/Genuss:          96+

109,00 €
145,33 € / L
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  • Hersteller=Erzeuger/Winzer

Rotwein

2014 Châteauneuf-du-Pape, Clos des Papes

 

Rebsorten:             50% Grenache

                              30% Mourvedre

                              15% Syrah

                              5% Cinsault

Reifung:                 Holzfaß

Inhalt:                    0,75 l Flasche

Beschreibung:

Der Wein besteht zu 50% aus Grenache, 30% Mourvedre, 15% Syrah und 5% Cinsault und andere. Viel Ausfall in der Grenache-Blüte, der Mourvedre-Anteil wächst dadurch erfreulich von Jahr zu Jahr. Der Hektar-Ertrag liegt bei nur 15 Hektoliter, der Alkohol bei gerade 14 Prozent. Wir sind hier in der Stilistik der 90er Jahre. 1999 ist wahrscheinlich ein gutes Vergleichsbeispiel. Die Extreme Feinheit, die hohe Aromatik. Schon in der Nase diese Eleganz, diese Feinheit der Tannine - alles tänzelnd, mit intensiver Duftigkeit. Rote Früchte, Kirsche, aber auch viel Erdbeere und Himbeere. Darunter feiner Kalkstein. Schöne Mineralik, aber alles extrem schwingend und seidig. Der Wein ist sehr reif, die Tannine sind extrem reif im Mund. Der Wein ist geschliffen und poliert, und er hat trotzdem eine hohe Mineralität. Der Mund hat fast ein bisschen scharfe Säure, Salz und Mineralik. Trotz der Schärfe das Ganze aber in einer unglaublichen Harmonie. Das ist ein Stil Clos des Papes, wie er im Grunde früher mal üblich war, durch diesen Stil ist Clos des Papes berühmt und zu dem geworden, was es heute ist, nämlich einer der Superstars der Appellation überhaupt. Dieser 2014 ist eine traumhafte Wiedergeburt der 90er Jahre. Das ist wunderschöner, traumhafter, balancierter und harmonischer Stoff mit seidigem Tannin und einer wunderbaren mineralischen Länge. Der Wein ist saftig, trinkig. Die Flasche wird immer ausgetrunken. Er überfordert nie, weil er so schön seidig schwingt. Unglaublich elegante burgundische Stilistik, das ist genau der Wein, wofür Clos des Papes zu Recht so geliebt wird. Am Ende kommt auch noch deutlich Lakritz und Lakritzsüße. Diese phänomenale Pinot Noir-Affinität macht den Wein aus. H.Lobenberg

Preis/Genuss:           97

75,95 €
101,27 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2013 Châteauneuf-du-Pape, Clos des Papes

 

Rebsorten:            65% Grenache

                              25% Mourvedre

                              10% Syrah

                              5% diverse andere

Reifung:                 Holzfaß

Inhalt:                    0,75 l Flasche

Beschreibung:

2013 gab es nur 13,5 Hektoliter Ertrag pro Hektar. Die Grenache ist fast komplett verrieselt. Der Grenache-Anteil liegt bei nur 50%, 30% ist Mourvedre, 15% Syrah, 5% Cinsault und andere. Dieser extrem geringe Grenache-Anteil dominiert dann die Feinheit dieses Weines, der nur 14,5 Prozent Alkohol hat. Die Nase ist ganz klar von der Mourvedre dominiert. Sehr viel schwarze Frucht, fast Bandol-Stil. Dichte schwarze Pflaume, Lakritz. Wuchtig, fast etwas bäuerlich in seiner Kraft daherkommend. Die Intensität nach dem zuvor verkosteten 2014er ist wirklich verblüffend. Der Wein ist nicht besser, er ist nicht so fein, so ultrafein, so 90er Jahre Stilistik wie 2014, sondern er ist mehr Beaucastel-Bandol-Stil mit dieser unglaublich würzigen, dunkelfruchtigen Mourvedre, mit viel Lakritz und Veilchen. Die Länge ist phänomenal. Das Ganze bleibt auf der sehr würzigen, provenzalisch-kräutrigen, schwarzfruchtigen Mourvedre-Stilistik. Der Wein wird sich fantastisch entwickeln. Der Jahrgang 2013 wird, wenn er sich weiterentwickelt, die gleiche Klasse wie 2012 und 2011 erreichen, allerdings mit anderer Stilistik. Er hat, im Gegensatz zu manchen anderen 2013ern, die ich probiert habe, kein Stück Unreife, nichts Grünes, sondern nur diese extreme Würze, Dichte - ohne ein Blockbuster zu sein. Dies ist ein ganz feiner, verspielter Wein. Wenn wir im Burgund vergleichen müssten war der 2014er ein feiner Chambolle Musigny oder Vosne Romannée, und hier sind wie im Premier Cru-Bereich von Nuits Saint George mit dieser etwas mehr rustikalen, dunkelfruchtigen Power. Dennoch, auch wenn ich 2014 höher bewerte, ist dies ein phänomenaler Wein und mit Beaucastel und Vieille Julienne der besten 13er Chateauneuf. H.Lobenberg

Preis/Genuss:           97

74,95 €
99,93 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2011 Châteauneuf-du-Pape, Clos des Papes

 

Rebsorten:            65% Grenache

                              25% Mourvedre

                              10% Syrah

                              5% diverse andere

Reifung:                 Holzfaß

Beschreibung:

2011 war ein Jahr voller Finesse, ein Jahrgang der laut Vincent im Ergebnis zu vergleichen war mit 2001. Extrem geringer Ertrag, ein Jahrgang voller Feinheit und Frische. Der Ertrag lag bei extrem geringen 18 Hektolitern pro Hektar, die biologische Weinbergsarbeit trägt natürlich zum geringen Ertrag bei. Die Grenache war von Verrieselung betroffen während der Blüte, so dass der Prozentsatz im Blend nur noch 65% ausmacht. Der Rest ist Mourvedre und Syrah. Auch Cinsault ist zu einem ganz geringen Teil enthalten. Schon die Nase erinnert an Burgund. Wir haben hier enorm charmante Himbeere und Erdbeere. Extrem fein, duftig, fast drückend in der süßen, feinen Duftwolke. Der Mund lässt sofort den großen Unterschied zu den zwei Vorgänger Jahrgängen erkennen. Es fehlt an der letzten druckvoller Wucht. Dafür kommt eine immense mineralische Feinheit und Frucht, der vom Winzer gezogene Vergleich zum Jahrgang 2001 wird in der Feinheit sofort offensichtlich. Finesse pur. Das ist Chambolle Musigny in Burgund. Das vibriert und tänzelt. Feine helle Erden, weiße Schokolade. Weinbergspfirsich und wieder Himbeere und Erdbeere. Ganz darunter etwas rote Johannisbeere. Ein fein tänzelnder Wein mit extrem passender Säurestruktur und großer Länge. Das ist großes Kino, wenn man ein Freund der Feinheit ist. Das macht unglaublich Spaß. Eine feine Schärfe von der hohen Mineralität zeigend. Salz kommt wieder hoch und zeigt die große Substanz dieses mineralischen Weinwunderwerks. Mit etwas mehr Luft zeigt sich dann doch ziemlich viel Druck im Mund. Die extreme Feinheit dieses Chambolle-Typs bleibt, aber unten drunter kommt dann die schwarzkirschige, erdige Mourvedre und die Syrah und geben schon sehr viel Kraft. Dann kommt auch ein wenig frische Pflaume und Maulbeere mit dunkler Schokolade unter dem feinen Deckmantel. Insgesamt ein immens langer Wein. Nicht monströs beeindruckend wie 2009 oder gar der Überwein 2010, aber ein grandioses Ergebnis auf jeden Fall, mit für Chateauneuf moderaten 15 Grad Alkohol, trotz der Vollreife nicht spürbar. Für mich der Wein des Jahres!! H. Lobenberg

Preis/Genuss:           97

69,95 €
93,27 € / L
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2008 Châteauneuf-du-Pape, Clos des Papes

 

Rebsorten:            65% Grenache

                              25% Mourvedre

                              10% Syrah

                              5% diverse andere

Reifung:                Holzfaß

Inhalt:                   0,75 l Flasche

Beschreibung:

Vincent Avril ist einer der wenigen, vielleicht der einzige Winzer in Chateauneuf, der mit seinem 2008er sehr zufrieden ist, ihn sogar den großen Jahren zuvor fast gleich setzt. Wenn man seine Fässer durchprobieren darf, weiß man auch genau warum. Die Ernte bei Clos des Papes wird nur mit Mitarbeitern und erfahrenen Erntehelfern der näheren Umgebung durchgeführt. So ist Vincent in der Lage den perfekten Erntezeitpunkt abzupassen und seine Jungs und Mädels verstehen wirklich was von der Selektion im Weinberg. Dies zahlt sich vor allem in schwierigen Jahrgängen extrem aus, ist aber auch mit hohen Kosten verbunden. In diesem kühlen und feuchten Jahr konnte auf Grund des besonderen Terroirs und der intensiven Laubarbeit und grünen Lese auf Clos des Papes lange gewartet werden, das Fäulnisrisiko war hier gering. Sein 2008er, der nur mit weniger als dem halben Normalertrag geerntet wurde, ist elegant und rassig und erinnert an große, klassische Chateuneufs aus den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Schwere der extrem guten Vorgänger-Jahrgänge ist hier nicht zu spüren. Spielerisch elegant und mit einer feinen Kühle unterlegt schmiegen sich Kirsche und dezente Kräuternoten um den Gaumen. Das verführerisch elegante Potenzial hallt lange am Gaumen nach. Ein wirklich schöner und klassischer Wein voller Spiel und frischer Finesse, der nicht nur in den nächsten Jahren viel Spaß machen wird. H. Lobenberg

Preis/Genuss:         94

66,95 €
89,27 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer