Domaine La Bouissiere

Wer ist nun der beste Erzeuger in Gigondas? Es ist müßig darüber zu streiten, nach Meinung von Robert Parker und anderer Experten sind Gilles und Thierry Faravel von La Bouissiere zusammen mit Santa Duc und Chateau Saint Cosme die Superstars der Appellation und vielleicht die Senkrechtstarter der Rhone überhaupt. Thierrys Weinberge liegen nur in Hochlagen und so sind die Gigondas von La Bouissiere immer die feinsten und finessereichsten Weine der Appellation. Die Hauptrebe Grenache hat in den letzten Jahren eine unglaubliche Renaissance erfahren seit das Gigondas, das Languedoc und auch das spanische Priorat mit überragenden Spitzenweinen Furore machen.

Rotwein

2015 Les Amis de la Bouissiere, Bouissiere

 

Rebsorten:           40% Merlot

                            30% Syrah

                            30% Grenache

Reifung:                Barrique

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Fast wollüstige Fruchtfülle, dunkel und fett, läuft runter wie Samt! Aus den jungen Reben des Weinguts und hervorragendem Merlot seiner Freunde. Der Wein wurde schon öfter mit über 90 Punkten zur Recht bewertet. Ein immenser Trinkspaß!!! H. Lobenberg

Preis/Genuss:           90

9,95 €
13,27 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2014 Gigondas, Bouissiere

 

Rebsorten:           70% Grenache

                            30% Syrah

Reifung:                Barrique

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Tierry Faravel hat nur winzige 9 Hektar Rebland in den höchsten Lagen von Gigondas. 70% Grenache 30% Syrah. 45 Jahre alte Weinberge des Grenache, die Syrah sind etwa 35 Jahre alt. Das Besondere bei Thierry Faravel ist die späte Lese in voller Reife des auf 350 m Höhe reifenden Weins. Vergoren wird, sofern der Jahrgang wie 2009 und 2010 die nötige Reife hat, inklusive der Rappen, Full Harvest, das macht von den Top-Erzeugern nur La Bouissiere. Das gibt zusätzlich nochmal Frische. Das Erstaunliche an diesem Gigondas ist, dass er von den drei Superstars der am höchsten gelegene ist und man daher den feinsten, schlankesten Wein erwartet, aber häufig das Gegenteil der Fall ist. Unglaublich üppige Nase. Schwarzkirsche, Brombeere, Blaubeere. Sehr dunkle Milchschokolade, auch Pfirsich, dabei tolle Frische zeigend. Nie überwuchtig oder fett, aber doch sehr voll und dicht. In der Nase dann auch noch Zwetschge und reife dunkle Walderdbeeren, die sich dann sofort im Mund wiederfindet, unterlegt mit Zwetschgenschale. Brombeere, nicht in üppig süßer Form, eher schlank daherkommend. Sehr rassiger rot- und schwarzfruchtiger Mund. Ein wenig Holunder kommt dazu, ein wenig schwarzer Pfeffer. Der Mund ist unglaublich delikat und verführerisch in seiner Fruchtsüße, die Intensität und irre Aromatik ist fast überwältigend. Feine Länge. Extrem unterscheidbar von der Stilistik Yves Gras, der ganz klar der feinste Erzeuger von allen ist. Ein Wein zum Träumen mit der Stilistik der südlichen Rhone. Die Tannine sind unglaublich saftig, weich und rund. Die Verkostung liest sich jetzt vielleicht ein wenig wie etwas marmeladig, üppig-süßes, was aber überhaupt nicht der Fall ist. Die Frucht ist frisch und fein und charmant. Der Wein macht unglaublichen Spaß und ist ungeheuer lecker! H. Lobenberg

Preis/Genuss:            93

21,50 €
28,67 € / L
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  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2014 Gigondas Cuvee Prestige La Font de Tonin, Bouissiere

 

Rebsorten:        90% Grenache

                         10% Mourvedre

Reifung:            Barrique

Sonstiges:         über 50 Jahre alte

                         Grenache Reben

                         über 70 Jahre alte

                         Mourvedre Reben

Inhalt:              0,75 l Flasche

Beschreibung:

Die Einzellage in 400 Meter Höhe auf nur einem winzigen Hektar, der zu 90% aus über 50jähriger Grenache und zu 10% aus über 70jähriger Mourvedre besteht. Die Grenache wird nicht entrappt, die Mourvedre schon. Die Fermentation geschieht in Zement, der Wein bekommt dafür 6 Wochen Zeit, das sammelt einen Teil der harschen Tannine wieder ein. Nach der Fermentation wird der Font de Tonin in ein bis dreijährigen Barriques, nie aber in neuem Holz ausgebaut. Aufgrund der großen Höhenlage von La Bouissiere wird nie vor Mitte Oktober geerntet. Das gibt selbstverständlich eine lange Zeit von der Blüte bis zur Ernte, dementsprechend komplex geraten die Weine. Der schwarze Font de Tonin hat eine berauschende Nase und eine extrem hohe Aromenintensität. Satte Frucht. Der erste Eindruck ist erstaunlicher Weise gelber Pfirsich. Dann kommt Walderdbeere, Waldhimbeere und Zwetschge. Etwas Milchschokolade. Alles sehr weich und üppig, schon in der Nase. Butterweiches Tannin zeigend. Aber wie beim normalen Gigondas keine Spur von Marmeladigkeit. Die zusätzliche Mourvedre bringt neben flaumiger Frische ein erdig mineralisches Element in die Stilistik. Der Wein ist absolut vollreif, aber, man kann es gar nicht oft genug wiederholen, nie marmeladig, immer auf der extrem charmanten, üppigen Fruchtseite bleibend. Im Mund ist voller Erstaunen zu registrieren, dass auch hier Pfirsich der erste Eindruck ist. Erst dann kommt die rote Frucht, Zwetschge in erster Linie, dann Walderdbeere, ein ganz kleiner Hauch von Brombeere dahinter. Sehr viel Milchschokolade, schwarze Kirsche und etwas Cassis. Alles mollig verwoben. Butterweiches, feines Tannin. Auch hier sehr vollmundig, fleischig. Feine Süße, die immer auf der Finesseseite bleibt. Ein Ausbund an Fruchtcharme. Wunderschöne Stilistik, ein großer Charmeur, toller, rassiger, intensiver Traum-Wein voller Spannung und Trinkfreude. H. Lobenberg

Preis/Genuss:        96+

34,95 €
46,60 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer