Selosse

Anselme Selosse hat fast ausschließlich Chardonnay in Grand-Cru-Lagen von Avize, Cramant und Oger. Dazu kommt ein kleines Fleckchen Pinot noir in Aÿ. “Mein Wein ist der Saft des Landes, auf dem er wächst”, sagt Anselme Selosse. Im Gegensatz zu so vielen Winzern der Champagne bringt er keinen Kunstdünger und keine Pestizide auf seine Felder. Stattdessen gräbt er alle zwei Jahre Kompost unter und versucht durch bestimmte Pflanztechniken die Abwehrkräfte der Reben zu stärken. Erntebeginn ist, wenn Selosse die Trauben optimal reif erscheinen. Daher erntet er oft später als seine Nachbarn: Ein Risiko in dieser Gegend, wo der Herbst auch mal regnerisch und kalt sein kann. Selosse‘ Rebstöcke sind um die 50 Jahre alt. Er hält sie kurz, um die Traubenmenge zu reduzieren. Der Boden an der Côte de Blancs, wo der Chardonnay wächst, ist aus der hier typischen Kreide mit einer Schicht aus Sand und Ton darüber.

 

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