Peloponnes

Der Peloponnes ist der am südlichsten gelegene Teil des griechischen Festlands. Mehrere Gebirge überragen die 2000 Meter Grenze und es befinden sich nur wenige flache Zonen in diesem Gebiet. Das Klima kann man als mediterran bezeichnen, ein typisches Jahr ist von einem milden Winter, kurzen Frühling, heißen und trockenen Sommer, und einem langanhaltenden Herbst geprägt. Allerdings gibt es doch prägnante Unterschiede, beispielsweise beträgt Die jährliche Niederschlagsmenge variiert jedoch stark im gesamten Anbaugebiet. Durch die zumeist kargen Böden beschränkt sich die Landwirtschaft fast nur auf den Weinbau. Insgesamt ist der Peloponnes in 7 Anbauregionen aufgeteilt: Argolis, Arkadien, Korinth, Lakonien, Messinien, Achaia und Elis. Man geht davon aus, dass der Peloponnes eines der ersten Gebiete überhaupt war, auf denen Rebstöcke systematisch angepflanzt wurden. Der Weinbau besteht seit mindestens 4000 Jahren. Der historische Höhepunkt kam im Mittelalter, als die Malavasia Weine aus Lakonien weltbekannt wurden. Die Türken besetzten später für über 200 Jahre große Teile Griechenlands, und der Weinbau lag unter der strengen Herrschaft brach. Erst nach dem zweiten Weltkrieg setzte eine richtige Erholung ein, in den vergangenen 25 Jahre brach eine neue Ära an. Heute befinden sich einige der dynamischsten und bekanntesten Weinproduzenten des Landes in dieser Region. Vor allem die letzten Jahrzehnte haben einen enormen Aufschwung in dernördlichen Region bewirkt. Der südliche Teil dagegen ist noch weitgehend unentdeckt und bietet Spannung pur.