Vietti

Die Familie Vietti erzeugt Wein seit vier Generationen in Castglione Falletto im Herzen des Anbaugebiets Barolo. Seit 1957 ist Alfredo Currado für den Ausbau der Weine verantwortlich, schon 1961 begann er die großen Lagen separat zu vinifizieren. Die Weine hatten immer große Klasse und gehörten zu den besten der DOCG, die Weinbergsarbeit und Selektion war penibel und vorbildlich. Aber erst mit der Übernahme der Geschäfte durch Schwiegersohn Mario Cordero und des Ausbaus durch den Sohn Luca Currado und dem damit verbundenen teilweisen Einzug der Moderne ist Vietti wirklich mit an der Spitze. Die Weine verkörpern fast ideal die Verbindung der Tradition von Tanninmonstern mit hoher Säure und der Moderne mit fruchtbetonten, offeneren und weicheren Eigenschaften.

Weißwein

2015 Roero Arneis DOC, Vietti

 

Rebsorten:              100% Arneis

Reifung:                   Stahltank

Inhalt:                      0,75 l Flasche

Beschreibung:

Die Familie Vietti gilt als Pionier in Sachen Arneis. War sie es doch, die als erste Rebsortenreine Arneis abfüllte und damit die wohl individuellste Weißweintraube Italiens groß machte. Glänzendes, zartes Goldgelb mit grünen Reflexen. Feine Bitterstoffe in der Nase, Zester von Orange und Zitrone, zarte Ananas, feine, leicht bittere Melone, darunter Golden Delicious Apfel und feine Birne, sehr duftig frisch und rassig. Im Mund ähnliche Struktur, frische Säure von Zitronenschale, rassige grüne und gelbe Birne, Zitronengras, leichte Bitterstoffe, nicht zu süße Ananas und ein Hauch exotische Passionsfrucht, aber alles schlank gehalten mit guter Harmonie und Frische, sehr interessanter, verspielter, eigenständiger Arneis. Toller Nachhall mit weißem Weinbergspfirsich und schlanker Aprikose. Dieser Wein zeigt deutlich was für eine große Berechtigung und Stellenwert die Arneis im Spiel der Weißweine Italiens hat. Ein wunderschöner Wein, einige Jahre nicht so gut probiert. Ein sehr schöner, crisper, animierender Wein. H. Lobenberg

Preis/Genus:          91+

16,95 €
22,60 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer

Rotwein

2014 Barbera d´Alba Tre Vigne DOC, Vietti

 

Rebsorten:            100% Barbera

Reifung:                10 MonateHolzfaß

Barrique/Stahltank

Inhalt:                    0,75 l Flasche

Beschreibung:

Dunkle Farbe. Brombeeren, Sauerkirsche und Vanille strömen einem aus dem Glas entgegen. Viel Frucht, ein reiner Wein. Geschmeidig, ja fast cremig am Gaumen. Nachhaltig. Ein absoluter Top-Wert aus dem Hause Vietti. H. Lobenberg

Preis/Genuss:         91+ 

17,95 €
23,93 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2013 Langhe Nebbiolo Perbaco DOC, Vietti

 

Rebsorten:             100% Nebbiolo

Reifung:                 10 Monate Barrique

16 Monate Holzfaß

Inhalt:                    0,75 l Flasche

Beschreibung:

Der Langhe Nebbiolo Perbacco ist ein deklassifizierter Barolo, bestes Traubenmaterial aus den Weinbergen der Familie Vietti wurde hier vinifiziert. Mit starker Struktur, Muskeln und Reife überzeugt dieser Wein selbst die größten Barolo-Fans. Der Kern aus floralen Noten wird ummantelt mit einer herrlichen Süße. Wunderbar! H. Lobenberg

Preis/Genuss:         92+

18,50 €
24,67 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2011 Barbera d´Asti La Crena DOC, Vietti

 

Rebsorten:             100% Barbera

Reifung:                  6 Monate Holzfaß

Inhalt:                     0,75 l Flasche

Beschreibung:

Extrem limitierte Produktion aus uralten Reben mit minimalen Erträgen. Ein ungeheuer dichtes Aroma von Brombeeren und schwarzer Kirsche steigt auf, fast drückend. Im Mund sehr konzentriert und tief, fruchtstark und sehr strukturiert, enorm kraftvoll. Einer der ganz großen Barbera der Langhe, schwer beeindruckend! H. Lobenberg

Preis/Genuss:        94 

37,95 €
50,60 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2013 Barbera d´Alba Scarrone Vigne Vecchie DOC, Vietti

 

Kein Barbera d‘Alba kann ihm das Wasser reichen!

 

 

Rebsorten:             100% Barbera

Reifung:                  6 Monate Holzfaß

Inhalt:                     0,75 l Flasche 

Beschreibung:

Der Weinberg liegt in Castiglione, direkt vor dem Weingut, steil abfallend. Die Reben sind zwischen 90 und 110 Jahre alt. Nur 30 hl/ha Ertrag. Sehr dunkles Rot mit Schwarz und Violett. Immens dichte Sauerkirsche mit Schokoladensouffle, schwarze Kirschen und etwas Brombeere, Schlehe mit der grandiosen Säureintensität und Pikanz. Fast dramartische Sauerkirsche und Schlehe prägen mit ihrer Säure den Gaumen dieses außerordentlich fein gezeichneten Weins. Volle Frucht im Mund, körperreich, sensationell dicht aber zugleich fein und elegant, balanciert, charmant und köstlich. Eine grandiose Harmonie bei immenser Länge und Frische. Alles tänzelt so fein und frisch, eine rasiermesserscharfe Komplexität. Grapefruit und Orangenschale, etwas Mango neben dunkler Schokolade, Maulbeere und sogar Blaubeere. Salz und Gesteinsmehl sind soooo präsent im Nachhall. Ich lege mich nach 15 Jahren Weinerfahrung fest, das ist neben Roberto Voerzios Pozzo Annunziata der beste Barbera, den ich je verkostet habe. H. Lobenberg

Preis/Genuss:             98

49,50 €
66,00 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2012 Barolo Castiglione DOCG, Vietti

 

Rebsorten:          100% Nebbiolo

Reifung:              24 Monate Holzfaß

                          8 Monate Stahltank

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Dieser Wein kommt wie immer aus 11 verschiedenen Lagen und ist der Barolo des Hauses schlechthin. Dafür steht Vietti. Diese Basis zeigt perfekt, was Vietti kann. Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 20 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Reife mir knackiger Säure bei zugleich hoher Fruchtsüße. Bei Vietti wie schon bei Voerzio kann man daher je nach Jahrgang früher oder später lesen, die volle Reife erreicht man immer. Fermentiert wird nur mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in größeren gebrauchten Fässern. Der Barolo Castglione ist ein Blend aus Einzellagen der Langhe, deren Einzelvinifikation von der Menge nicht lohnt oder deren Randlagen nicht perfekt für das Cru erscheinen. Die Einzellagen dagegen gibt es nur in winzigen Mengen. Die ungeheure Fülle und Reichhaltigkeit zeigt schon der Castiglione. Diese Dichte der Frucht, die totale Fokussierung, der mittige Lauf eines voluminösen Barolo der maskuline und feminine Züge hat. Satte rote Frucht. Feiner Sand. Salz. Kreide und Kalkstein. Das Ganze sehr pikant tänzelnd. Ja, dieser Castiglione ist grundsätzlich die ideale Komposition eines Barolo, so wie es sonst vielleicht noch Maria Theresa Mascarello schafft, die aber stilistisch deutlich schlanker daherkommt. Und 2012 ist in seiner Pikanz und Delikatesse ein überragendes Beispiel der Stilistik Viettis. Er ist wirklich komplexer, feiner, delikater und verspielter als der extrem schön zu trinkende 2011er. H. Lobenberg

Preis/Genuss:         94 

49,95 €
66,60 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2011 Barolo Castiglione DOCG, Vietti

 

Rebsorten:          100% Nebbiolo

Reifung:              24 Monate Holzfaß

                         8 Monate Stahltank

Inhalt:                 0,75 l Flasche

Beschreibung:

Dieser Wein kommt von 12 verschiedenen Weinbergen, 35.000 Flaschen werden davon erzeugt. Fermentiert mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in großen gebrauchten Fässern. Tiefe, würzige Johannisbeer-Sauerkirsch-Nase, viel feine Milchschokolade dazu. Dominikanischer, saftig frischer Tabak, feines Steinmehl, Zwetschge, insgesamt tief, üppig, pinothaft, ein wenig an einen konzentrierten 1er Cru der Cote de Nuits erinnernd. Wenn der Wein im Mund nicht zugleich so eine üppige Kirschfülle hätte, würde er auch hier für einen großen 1er Cru der Cote de Nuits durchgehen, dafür aber einfach zu viel Kirsche, zu viel Sauerkirsche, Herzkirsche, auch ein wenig Schwarzkirsche, ein wenig Cranberry darunter, dann salzige Mineralität, grandiose Länge, fantastisches Spiel, so profund, so vibrierend, es ist unglaublich, dass dies das entry-level von Vietti ist, da es so ein ausgewogener, harmonischer, fantastischer Barolo ist. So wie ein Barolo eben sein muss!! H. Lobenberg

Preis/Genuss:          94+

49,95 €
66,60 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2011 Barbaresco Masseria DOCG, Vietti

 

Rebsorten:              100% Nebbiolo

Reifung:                  28 Monate Holzfaß

Inhalt:                     0,75 l Flasche

Beschreibung:

Der Jahrgang 2011 in der Langhe ist wohl der ausgeglichendste und best balancierte Jahrgang der letzten Jahrzehnte. Alles passt perfekt, hochgradig komplex ohne Extreme. 2011 bot perfektes Wetter, eine gleichmäßige Blüte, ein heißer Sommer ohne wirkliche Extreme, zum Endsommer leichte Schauer zur Wiederbelebung und immer gute Tag-Nacht-Differenzen in der Temperatur. 2011 ist nicht so tanninreich wie 2001, 2004 und 2006, ist nicht so üppig und fast fett wie 2007, ist nicht ganz so zart und fein wie 2008 und nicht so extrem harmonisch und rund wie 2009. 2011 ist eine etwas etwas kraftvollere, strukturiertere und fruchtstärkere Kopie des großen 1999ers voller Harmonie, Finesse, Eleganz, Charme und vor allem Trinkfreude! Mittleres, leuchtendes Rubinrot, fast hell wirkend, glänzend, etwas schwarze Reflexe. Extrem feine süße rote Kirsche mit Marzipan, dann feine und zarte Schwarzkirsche, frische, fast explosive Zwetschge, dunkle Milchschokolade, schon mineralisches Salz in der zarten, feinen Nase. Orangen- und Zitruszesten, Feuerstein, Granit und Salz im Mund. Ungeheure Zartheit in der immens komplexen Kirschenvariation, dann Mandarine und Orange neben roter Grapefruit, feinste und überaus präsente Säure und Frische. Im Nachhall wieder der Feuerstein nebst Kalkstein, heller Sand und Salz, das ultrapolierte Tannin ist jedoch reichlich vorhanden. Der Wein verbleibt voller Komplexität für Minuten am Gaumen. Extrem verspielt, deutlich zarter, finessereicher und komplex verspielter als die sensationellen und überaus fruchtigen Barbareschi von Bruno Rocca. Der pinotartige, chambolleartige 2010er Masseria erinnert an große Riservas von Giacosa mit ähnlichem Alterungspotenzial. Ganz großes Kino!!! H. Lobenberg

Preis/Genuss:         99 

71,50 €
95,33 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2012 Barolo Lazzarito DOCG, Vietti

 

Rebsorten:            100% Nebbiolo

Reifung:                 4 Monate Barrique

32 Monate Holzfaß

Inhalt:                    0,75 l Flasche 

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 20 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Reife mir knackiger Säure bei zugleich hoher Fruchtsüße. Bei Vietti wie schon bei Voerzio kann man daher je nach Jahrgang früher oder später lesen, die volle Reife erreicht man immer. Fermentiert wird nur mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in größeren gebrauchten Fässern. Lazzarito liegt in Serralunga direkt neben Barolo Sperss von Gaia und Luigi Piras Top-Lage Rionda. Sehr viel Eisen. Kraftvolle Lehm- Kalkstein- Sandböden. 2012 zeigt satte schwarze Kirsche. Sehr konzentrierte Frucht. Auch Garrigues. Feine Würze zeigend. Balsamische Noten. Ein bisschen Teer, Jod und Lakritze. Im Mund kommt fast die Keule. So unglaublich viel üppige Lebendigkeit. Rubens verspielt. Die Säure so pikant zwischen der Fruchtsüße und Säure pendelnd. So sattes, auch scharfes, aber total feines Tannin. Minimale Holzunterstützung, aber die Intensität ist fast gnadenlos. Der Wein schreit förmlich: Lass mich in Ruhe! Ich möchte noch nichts zeigen. Obwohl er eigentlich von allem viel zuviel zeigt, nur viel zu jung ist. Ein großer, üppiger Stoff der Zukunft. Eine immense Feinheit trotz des voluminösen Körpers. Der Wein wird wahrscheinlich im Alter sogar den Brunate aus eigenem Haus abhängen, weil es so etwas ist wie eine Riserva. Ein Wein für ganz langes Leben. In 20-30 Jahren wird es einmal ein perfekter und feiner Barolo, allerdings für Körper-Trinker. H. Lobenberg

Preis/Genuss:          99 

169,00 €
225,33 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2011 Barolo Lazzarito DOCG, Vietti

 

Rebsorten:            100% Nebbiolo

Reifung:                 4 Monate Barrique

32 Monate Holzfaß

Inhalt:                    0,75 l Flasche

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 15 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Lese mir knackiger Säure bei zugleich hoher Reife und großer Fruchtsüße. Fermentiert mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in großen gebrauchten Fässern. Lazzarito ist ein Weinberg am Anfang des Dorfes Seralunga, tiefe Kalkstein-, Lehm- und vor allem Tonböden, die grundsätzlich grandiose, extrem kraftvolle, balsamische Weine hervorbringen. Die Kunst ist es, aus diesen Weinen dennoch große Feinheit zu erzeugen. Demzufolge widerspiegelt die Nase genau diesen Gegensatz. Die Nase ist deutlich versammelter, geschlossener und maskuliner als beim Brunate. Viel schwarze Kirsche, Brombeere, Maulbeere, auch Cassis und balsamische Noten, Eukalyptus, Röstnoten, etwas Teer, Orangenschale, Mango und dann schwarze belgische Pralinen. Immens duftig und wuchtig in der Nase, etwas Teer, ohne jedoch fett zu werden, immer fein und verspielt bleibend, trotz der großen aromatischen Wucht. Im Mund ein frontaler Angriff von großer Säure und Massen von total geschliffenen Tanninen. Kaum vorstellbare Kombination von extremer Feinheit und großen Gerbstoffmaßen, und dazu noch mit dieser hohen Säure! Dennoch vermählt sich alles zu einem extrem finessenreichen, verspielten Blockbuster, der nicht mit Fett, sondern nur mit hoher Intensität daher kommt. Grandios ausdrucksstark, schwarze und rote Frucht, Salz und Gesteinsmehl rollen wieder hoch. Ein immenser Spannungsbogen, ein großer Wein. Der Lazzarito ist dieses Jahr an ganz vorderster Front. H. Lobenberg

Preis/Genuss:          99 

141,00 €
188,00 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2009 Barolo Lazzarito DOCG Magnum, Vietti

 

Rebsorten:             100% Nebbiolo

Reifung:                 4 Monate Barrique

32 Monate Holzfaß

Inhalt:                    1,50 l Flasche

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 15 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Lese mir knackiger Säure bei zugleich hoher Reife und großer Fruchtsüße. Fermentiert mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in großen gebrauchten Fässern. Lazzarito ist ein Weinberg am Anfang des Dorfes Seralunga, tiefe Kalkstein-, Lehm- und vor allem Tonböden, die grundsätzlich grandiose, extrem kraftvolle, balsamische Weine hervorbringen. Die Kunst ist es, aus diesen Weinen dennoch große Feinheit zu erzeugen. Demzufolge widerspiegelt die Nase genau diesen Gegensatz. Die Nase ist deutlich versammelter, geschlossener und maskuliner als beim Brunate. Viel schwarze Kirsche, Brombeere, Maulbeere, auch Cassis und balsamische Noten, Eukalyptus, Röstnoten, etwas Teer, Orangenschale, Mango und dann schwarze belgische Pralinen. Immens duftig und wuchtig in der Nase, etwas Teer, ohne jedoch fett zu werden, immer fein und verspielt bleibend, trotz der großen aromatischen Wucht. Im Mund ein frontaler Angriff von großer Säure und Massen von total geschliffenen Tanninen. Kaum vorstellbare Kombination von extremer Feinheit und großen Gerbstoffmaßen, und dazu noch mit dieser hohen Säure! Dennoch vermählt sich alles zu einem extrem finessenreichen, verspielten Blockbuster, der nicht mit Fett, sondern nur mit hoher Intensität daher kommt. Grandios ausdrucksstark, schwarze und rote Frucht, Salz und Gesteinsmehl rollen wieder hoch. Ein immenser Spannungsbogen, ein großer Wein. Der Lazzarito ist dieses Jahr an ganz vorderster Front. H. Lobenberg

Preis/Genuss:          99

249,00 €
166,00 € / L
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  • 2 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2012 Barolo Brunate DOCG, Vietti

 

Rebsorten:           100% Nebbiolo

Reifung:               32 Monate Holzfaß

                         4 Monate Stahltank

Inhalt:                   0,75 l Flasche 

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 20 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Reife mir knackiger Säure bei zugleich hoher Fruchtsüße. Bei Vietti wie schon bei Voerzio kann man daher je nach Jahrgang früher oder später lesen, die volle Reife erreicht man immer. Fermentiert wird nur mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in größeren gebrauchten Fässern. Brunate, diese wohl beste Lage aus La Morra, ist gleichzeitig eine der fruchtstärksten, intenivsten und üppigsten Lagen. Komplette Südexposition auf Kalkstein, Lehm, Sand, weißer Lehm, eine Komposition, die für Fett und dicke Frucht und zugleich auch für Feinheit steht. Wie bei Vietti üblich drückt der Brunate unglaublich mit dichter, mittiger, fokussierter Frucht. Total rote Frucht, aber süß. Schlehe zusammen mit vielen Kirschsorten, auch schwarze Kirsche. Der Mund fast schmerzhaft in seiner Intensität. Delikat, pikant, üppig, aber nicht zu fett. Dick und doch auch fein bleibend. Hohe Intensität der Säure bei extrem feinen Tanninmassen. Leichte Schärfe zeigend. Ein sehr komplexes, pikantes Jahr, was aber sicherlich mindestens bis zu zehn Jahre Reife verlangt. Diese Stilistik im Stil eines großen fetten Burgunders aus Vosne-Romanee macht ungeheuer Spaß. Wer die Geduld aufbringt für zehn, oder besser für 15-20 Jahre Kellerreife, wird reich belohnt. Wunderbarer, üppig pikanter Brunate. H. Lobenberg

Preis/Genuss:       97

169,00 €
225,33 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2011 Barolo Brunate DOCG, Vietti

 

Rebsorten:           100% Nebbiolo

Reifung:               32 Monate Holzfaß

                             4 Monate Stahltank

Inhalt:                   0,75 l Flasche

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 15 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Lese mir knackiger Säure bei zugleich hoher Reife und großer Fruchtsüße. Fermentiert mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in großen gebrauchten Fässern. Die Lage Brunate liegt in La Morra auf 350 Meter Höhe, das gibt feine Weine voller Finesse. Nur 2000 Flaschen werden erzeugt von dieser Rarität, ein Wein von einer der berühmtesten Lagen des gesamten Barolo. Der Untergrund ist Lehm, also Terra Bianca mit Sand und unten drunter Kreide. Das steht für extrem elegante Wein. Fast parfumierte, dichte, hoch aromatische Nase, Rosenblätter, Jasmin, Fliederblüten, ganz feiner weißer und gelber Pfirsich dahinter und eine sich langsam zeigende Maulbeere mit ihrer feinen Süße. Kirsche nur erahnbar, feine helle Schokoladen und belgische Pralinen mit Marzipan. Im Mund die Blumigkeit aufgreifend, dazu kommt eine große Schaufel Salz und Gesteinsmehl mit großer Länge, sehr verspielt, das Tannin geschliffen und weich. Ein warmer Jahrgang und doch ist der Wein nicht fett, er bleibt immer auf der feinen Seite, macht unglaublich viel Freude und ist zugänglich. Feine Waldhimbeere, dann kommt ein Hauch bittersüßer Schlehe, sehr zart bleibend, ein wenig Kirsche, rot und schwarz, sehr verspielt. Ein überaus leckerer Brunate, nicht so ein massives und klassisches Riesenteil wie 2008, sondern eher auf der extrem charmanten Seite bleibend, mit einer tollen Größe durch seine enorme aromatische Komplexität, die hohe Mineralität und das Süße-Säure-Spiel. H. Lobenberg

Preis/Genuss:       97

141,00 €
188,00 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2009 Barolo Brunate DOCG Magnum, Vietti

 

Rebsorten:           100% Nebbiolo

Reifung:               32 Monate Holzfaß

                         4 Monate Stahltank

Inhalt:                   1,50 l Flasche

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 15 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Lese mir knackiger Säure bei zugleich hoher Reife und großer Fruchtsüße. Fermentiert mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in großen gebrauchten Fässern. Die Lage Brunate liegt in La Morra auf 350 Meter Höhe, das gibt feine Weine voller Finesse. Nur 2000 Flaschen werden erzeugt von dieser Rarität, ein Wein von einer der berühmtesten Lagen des gesamten Barolo. Der Untergrund ist Lehm, also Terra Bianca mit Sand und unten drunter Kreide. Das steht für extrem elegante Wein. Fast parfumierte, dichte, hoch aromatische Nase, Rosenblätter, Jasmin, Fliederblüten, ganz feiner weißer und gelber Pfirsich dahinter und eine sich langsam zeigende Maulbeere mit ihrer feinen Süße. Kirsche nur erahnbar, feine helle Schokoladen und belgische Pralinen mit Marzipan. Im Mund die Blumigkeit aufgreifend, dazu kommt eine große Schaufel Salz und Gesteinsmehl mit großer Länge, sehr verspielt, das Tannin geschliffen und weich. Ein warmer Jahrgang und doch ist der Wein nicht fett, er bleibt immer auf der feinen Seite, macht unglaublich viel Freude und ist zugänglich. Feine Waldhimbeere, dann kommt ein Hauch bittersüßer Schlehe, sehr zart bleibend, ein wenig Kirsche, rot und schwarz, sehr verspielt. Ein überaus leckerer Brunate, nicht so ein massives und klassisches Riesenteil wie 2008, sondern eher auf der extrem charmanten Seite bleibend, mit einer tollen Größe durch seine enorme aromatische Komplexität, die hohe Mineralität und das Süße-Säure-Spiel. H. Lobenberg

Preis/Genuss:       97

249,00 €
172,67 € / L
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  • 2 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2012 Barolo Rocche DOCG, Vietti

 

Rebsorten:          100% Nebbiolo

Reifung:              32 Monate Holzfaß

                         4 Monate Stahltank

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 20 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Reife mir knackiger Säure bei zugleich hoher Fruchtsüße. Bei Vietti wie schon bei Voerzio kann man daher je nach Jahrgang früher oder später lesen, die volle Reife erreicht man immer. Fermentiert wird nur mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in größeren gebrauchten Fässern. Rocche ist ganz oft der beste Wein von Vietti. Die einzige Single-Vinyard-Lage direkt am Weingut. 200 Meter Entfernung. Die Majorität des Bodens ist weiß-blauer Lehm. Hart, porös, fast gesteinsartig, mit minimaler Sandauflage und Kalksteinunterbau. Die Nase ist ungeheuer reichhaltig. Obwohl Lage und Terroir es nicht vermuten lassen ist der Wein üppiger, dicker, fast fetter als Brunate. Ungeheure Intensität schwarzer Frucht und Lakritze. Aber die Lakritze ist nicht schwarz, fast eine helle, salzige Lakritze. Erst von ganz Hinten drückt reife Zwetschge, reife Kirsche, rote und schwarze Kirsche, auch Schlehe hoch. Alles immer in immenser Konzentration und innerer Spannung. Der Wein zeigt sich in dieser Jugend noch extem verschlossen. Die Tannine sind etwas massiver, nicht so verspielt wie beim Lazzarito. Der Wein ist nicht ganz so saftig wie der süße Brunate sondern noch sehr verschlossen. Ein Blockbuster. Das ist vielleicht der einzig wirkliche Blockbuster des Hauses in diesem Jahr. H. Lobenberg

Preis/Genuss:       97

169,00 €
225,33 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2011 Barolo Rocche DOCG, Vietti

 

Rebsorten:          100% Nebbiolo

Reifung:              32 Monate Holzfaß

                            4 Monate Stahltank

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 15 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Lese mir knackiger Säure bei zugleich hoher Reife und großer Fruchtsüße. Fermentiert mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in großen gebrauchten Fässern. Rocche steht für Rocche de Castiglione, der älteste jemals als Einzellage vinifizierte Weinberg des gesamten Piemont, der erste Einzellagenbarolo überhaupt. 1961 erstmals vinifiziert von Vietti als Barolo Rocche. Dieser Weinberg hat einige Besonderheiten: Er ist fast komplett mit dem Nebbiolo-Klon Michette bepflanzt, anstelle des sonst üblichen Lampia-Klons. Dieser spezielle Klon ist sehr rar, sehr delikat, aber auch extrem schwierig, weil die Beeren und die Trauben viel kleiner sind (passen in eine Hand) und auch dichter gepackt sind. Der Ertrag ist dramatisch kleiner, sie sind im Binden und in allem schwerer zu händeln, aber der Wein ist eben entsprechend grandioser und delikater. Dann ist der Untergrund weißer Ton mit blauen, mineralischen Schichten durchzogen, sehr selten! Das Ergebnis ist eine Aromatik und eine Intensität, wie sie kein anderer Wein in der Langhe zeigt. Der Rocche ist der mit Abstand maskulinste Wein des Weinguts und womöglich der Langhe, also einer der maskulinsten Baroli überhaupt, der aber ob seiner immensen Fruchttiefe so unglaublich delikat ist, ein Kirschlikör, ein schwarzes Cassisextrakt, etwas Teer mit Tee, aber nie Blockbuster, immer auch gleichzeitig fein bleibend. Der Rocche hat wahrscheinlich die eindimensionalste Nase der großen Lagen von Vietti. Wie in Stein gemeißelt, immer geradeaus, ganz sauber definierte Kanten, dunkle Schokoladen, Nougat, viel schwarze Kirsche, süße Johannisbeere und Brombeere dazu. Flüssige Schokolade, Schokoladensoufflé, ein ganz leichter Hauch von Anis und ganz am Ende Eukalyptus. Vielleicht auch eine Spur Minze. Im Mund der Kraftmeier der drei Baroli, extremer Geradeauslauf mit immensen Tanninmassen auf der Zunge. Hohe Säure, aber dennoch gut eingebunden. Deutlicher Holzanteil, viel Kraft, Länge zeigend. Nicht so elegant wie der Lazzaretto, nicht so total verspielt wie der Brunate, wie schon zu Beginn gesagt etwas eindimensionaler, schiebend, aber hoch eindrucksvoll. Ein Kraftmeier!! H. Lobenberg

Preis/Genuss:       97

141,00 €
188,00 € / L
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  • 1 kg
  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2009 Barolo Rocche DOCG, Vietti

 

Rebsorten:          100% Nebbiolo

Reifung:              32 Monate Holzfass

                            4 Monate Stahltank

Inhalt:                  0,75 l Flasche 

Preis/Liter:          164,00 Euro

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 15 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Lese mir knackiger Säure bei zugleich hoher Reife und großer Fruchtsüße. Fermentiert mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in großen gebrauchten Fässern. Rocche steht für Rocche de Castiglione, der älteste jemals als Einzellage vinifizierte Weinberg des gesamten Piemont, der erste Einzellagenbarolo überhaupt. 1961 erstmals vinifiziert von Vietti als Barolo Rocche. Dieser Weinberg hat einige Besonderheiten: Er ist fast komplett mit dem Nebbiolo-Klon Michette bepflanzt, anstelle des sonst üblichen Lampia-Klons. Dieser spezielle Klon ist sehr rar, sehr delikat, aber auch extrem schwierig, weil die Beeren und die Trauben viel kleiner sind (passen in eine Hand) und auch dichter gepackt sind. Der Ertrag ist dramatisch kleiner, sie sind im Binden und in allem schwerer zu händeln, aber der Wein ist eben entsprechend grandioser und delikater. Dann ist der Untergrund weißer Ton mit blauen, mineralischen Schichten durchzogen, sehr selten! Das Ergebnis ist eine Aromatik und eine Intensität, wie sie kein anderer Wein in der Langhe zeigt. Der Rocche ist der mit Abstand maskulinste Wein des Weinguts und womöglich der Langhe, also einer der maskulinsten Baroli überhaupt, der aber ob seiner immensen Fruchttiefe so unglaublich delikat ist, ein Kirschlikör, ein schwarzes Cassisextrakt, etwas Teer mit Tee, aber nie Blockbuster, immer auch gleichzeitig fein bleibend. Der Rocche hat wahrscheinlich die eindimensionalste Nase der großen Lagen von Vietti. Wie in Stein gemeißelt, immer geradeaus, ganz sauber definierte Kanten, dunkle Schokoladen, Nougat, viel schwarze Kirsche, süße Johannisbeere und Brombeere dazu. Flüssige Schokolade, Schokoladensoufflé, ein ganz leichter Hauch von Anis und ganz am Ende Eukalyptus. Vielleicht auch eine Spur Minze. Im Mund der Kraftmeier der drei Baroli, extremer Geradeauslauf mit immensen Tanninmassen auf der Zunge. Hohe Säure, aber dennoch gut eingebunden. Deutlicher Holzanteil, viel Kraft, Länge zeigend. Nicht so elegant wie der Lazzaretto, nicht so total verspielt wie der Brunate, wie schon zu Beginn gesagt etwas eindimensionaler, schiebend, aber hoch eindrucksvoll. Ein Kraftmeier.

Preis/Genuss:       97

123,00 €
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  • leider ausgetrunken/ausverkauft
2012 Barolo Ravera DOCG, Vietti

 

Rebsorten:          100% Nebbiolo

Reifung:              32 Monate Holzfaß

                         4 Monate Stahltank

Inhalt:                  0,75 l Flasche 

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 20 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Reife mir knackiger Säure bei zugleich hoher Fruchtsüße. Bei Vietti wie schon bei Voerzio kann man daher je nach Jahrgang früher oder später lesen, die volle Reife erreicht man immer. Fermentiert wird nur mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in größeren gebrauchten Fässern. Ravera stammt aus einer Einzellage nahe Novello. Bis 2009 einen Teil der Castiglione-Komposition, erst dann wieder, nach langer, langer Pause als Einzellage abgefüllt. Mit dem Start zum ersten Jahrgang 2010 und 100 Punkten bei Galloni war natürlich der Weg des Erfolgs vorgezeichnet. Die Nase unterscheidet sich vollständig von den anderen Baroli Viettis. Novello hat schon andere Böden. Sehr eigenständig. Kalksteinuntergrund mit leichter Lehm- Sandauflage in Süd-West-Exposition. Die Reben sind gut 50 Jahre alt. Aber nur ein Teil der ältesten Reben und der besten Exposition und steilsten Lagen mit den geringsten Erträgen gelangen in diesen Einzellagenwein. 2/3 des Weinbergs gehen in den Castiglione. Die Nase hat Schlehe und Cranberry, sogar deutliche Johannisbeere. Fast etwas Cabernet, sehr pikant. Man fühlt sich auch an Pinot Noirs von Meo Camuzet erinnert. Das Ganze spiegelt sich auch im Mund wider. Ja, das ist stilistisch noch mehr Meo Camuzet, was für mich immer sehr irritierend ist für Pinot Noir, dort eben eine Johannisbeere zu schmecken. Das auch hier sehr eigen: Rote Johannisbeere mit Sauerkirsche, roter Kirsche, undf dazu Cranberry und ganz viel Schlehe. Diese rotfruchtige Komposition ist sehr eigenständig, ja fast sehr witzig. Man muss sich nur entscheiden, ob man das eher über die anderen klassischen Lagen setzt oder ablehnt. Auf jeden Fall ein deutlicher Unikats-Charakter, der Ravera verblüfft im positiven Sinne total. Geschliffene Tannine. Große Länge. Auf jeden Fall ein witziger, einzigartiger Barolo.

Preis/Genuss:        98

169,00 €
225,33 € / L
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  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2011 Barolo Ravera DOCG, Vietti

 

Rebsorten:          100% Nebbiolo

Reifung:              32 Monate Holzfass

                            4 Monate Stahltank

Inhalt:                  0,75 l Flasche

Beschreibung:

Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 15 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Lese mir knackiger Säure bei zugleich hoher Reife und großer Fruchtsüße. Fermentiert mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in großen gebrauchten Fässern. Am Gaumen ein Gedicht eine einzige Harmonie, sagenhafte Feinheiten und Raffinessen, feinste Tannine, herrlicher Schmelz, wunderbar süsses Extrakt, eine traumhafte Delikatesse und ein absolut sinnlicher Wein, einfach köstlich.

Preis/Genuss:        98

141,00 €
188,00 € / L
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  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer
2006 Barolo Villero Riserva DOCG, Vietti

 

Rebsorten:          100% Nebbiolo

Reifung:               36 Monate Holzfass

                            12 Monate Stahltank

Inhalt:                  0,75 l Flasche 

Preis/Liter:          358,67 Euro

Beschreibung:

Die beste Lage Viettis, wird nur in ganz großen Jahren separat vinifiziert, der einzige Barolo, der vor dem mehrjährigen Ausbau im großen 2,5 hl Holzfass auch eine etwas längere Zeit im kleinen Holz verbracht hat. Der Villero macht nach dem Ausbau noch 2 weitere Jahre Flaschenreife durch bis er auf den Markt kommt, also immer 2-3 Jahre nach den anderen Weinen des Jahres. Veilchen und Rosenblätter neben etwas verbranntem Gummi, schwarze Erde und dunkle belgische Praline. Ganz leicht kommt Hagebutte und gelbe Frucht dahinter hoch, Mango, ein Hauch Aprikose. Drückend, etwas verbrannte Brombeere, total verspielt und gleichzeitig total dicht. Im Mund eine jahrgangsspezifische deutliche Veränderung zum 2004er Villero, welcher unglaublich dicht und üppig und fett war. Hier im 2006er kommt die überwältigende Intensität eher extrem fein und dennoch gleichermaßen kraftvoll. Immense Tanninmassen, aber gleichzeitig saftig, voller Verspieltheit, sehr elegant. Schwarze Frucht, Praline, aber auch viel rote und schwarze Kirsche, Sauerkirsche, gummiartige Noten, Power und Feinheit zu gleich ohne Ende. Sehr saftig mit großer Länge. Ein lecker und charmant trinkbarer, zugleich riesengroßer Wein mit berauschender Feinheit. Burgundische Noten, Balsamico, Eukalyptus, Minze am Ende, feines Salz, große Perfektion erreichend.

Preis/Genuss:        100

269,00 €
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Schaumwein

2015 Moscato d`Asti Cascinetta DOCG frizzante süß, Vietti

 

Rebsorten:           100% Moscato

Reifung:                Stahltank

Inhalt:                   0,75 l Flasche

Beschreibung:

Hellgelbe Farbe mit leicht grünlichen Reflexen. Ausgesprochen aromatischer, blumiger, sortentypischer Duft mit ausgeprägtem Muskatton und Noten von reifen Südfrüchten. Mittelkräftiger Körper und harmonischer Geschmack. Frischer, sehr intensiver und lange anhaltender Nachgeschmack.

Preis/Genuss:         90 

13,95 €
18,60 € / L
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  • Artikel enthält Alkohol und Sulfite (Allergiker)
  • Hersteller=Erzeuger/Winzer