St. Emilion

Im Raum Libourne ist der direkte Nachbar von Saint-Emilion das Anbaugebiet Pomerol, von dem einige Weingüter den gleichen kiesigen Boden wie Saint-Emilion besitzen.Über die Barbanne hinaus haben eine Reihe von Gemeinden das Recht, ihrem eigenen Namen die Bezeichnung Saint-Emilion hinzuzufügen. Es handelt sich um die Satellitenbezeichnungen von Saint-Emilion: Montagne-Saint-Emilion, Lussac-Saint-Emilion, Puisseguin-Saint-Emilion, Saint-Georges-Saint-Emilion. Das Anbaugebiet Saint-Emilion bietet vielfältige Landschaften. Der aus dem Süden kommende Besucher sieht schon von Weitem her die Stadt Saint-Emilion am Rande einer Hochebene. Kommt er von Westen, entdeckt er kurz hinter Libourne einen Ozean von Weinstöcken, aus dem Herrenhäuser und Haine wie Inseln herausragen. Überall entlang der kurvigen Straßen verschaffen ihm Hügel, Terrassen und Felsvorsprünge wunderbare Aussichtspunkte über das silberne Band der Dordogne, über mit Weinstöcken ausgelegten Tälern, den Kirchturm von Saint-Emilion und das Gewirr der engen Gassen. So erlebt man die wichtigsten Merkmale des Weinbaugebiets von Saint-Emilion als lachende Landschaft. Ein weites Hochplateau, eine Folge von Hügeln unterschiedlicher Ausrichtung, die nach Süden und Osten hin in breite Täler abfallen. Der heute etwa 5.200 Hektar umfassende Bereich am rechten Ufer der Dordogne bringt mehr Wein unter der lokalen Appellation Contrôlée hervor als jeder andere Bereich des Bordelais. Es wird nur Rotwein in Saint-Emilion erzeugt. Rund 1.000 verschiedene Gewächse erzeugt man in der gleichnamigen mittelalterlichen Stadt, in der südöstlichen Peripherie von Libourne und in sieben weiteren Bereichen von Saint-Emilion Der geschmackliche Unterschied eines Saint-Emilion zu anderen Spitzenweinen des Bordelais beruht vor allem auf seinem hohen Merlotanteil und seinem relativ geringen Anteil an Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon. Schon in der Jugend ist er daher früher genussreif und ansprechend, hat weniger Fülle als Weine aus Pomerol, ist in Bestform aber ebenso warm, strukturiert und tief. Die beiden Spitzenchâteaus Ausone und Cheval Blanc stehen den besten aus dem Médoc in nichts nach.


2012 Château Cabanes Voisin

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20,95 €

27,93 € / L
  • 1 kg
  • verfügbar
  • 1 - 3 Tage Lieferzeit1
Rebsorten:

80% Merlot

15% Cabernet Franc

5% Cabernet Sauvignon

Reifung: Barrique
Typ: Rotwein trocken
Klassifizierung: Grand Cru
Alkohol: 13,0% Vol.
Säure: g/l
Restzucker: g/l
Inhalt: 0,75 l Flasche
Preis/Genuss: 93
Allergene: Sulfite
   
Beschreibung: In der Nase Kirscharomen, sehr fein und elegant. Im Mund dann wieder Kirsche mit etwas Cassis und rote Johannisbeeren. Tolles Tanningerüst, sehr fein und perfekt ausbalanciert. Ungemein finessenreich, ganz weich, ein typischer St. Emilion, macht riesig Spaß!!
   
Erzeuger: Château Cabanes Voisin
   
Winzer: Das Chateau Cabanes Voisin liegt im Norden Saint Emilions auf einem Kalksteinhügel, extrem gutes Terroir. Ein ehemals berühmtes Grand Cru Classe, das aber erst 2003 wieder aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Das früher sehr bekannte und erfolgreiche Weingut hatte in den 80er Jahren einen Durchhänger und ist erst mit dem grandiosen 2005er wieder in der qualitativ vorderen Reihe. Das aber auch mit traumhaften Weinen! Und es gibt großen Anlass zur Vorfreude, 2008 und 2009 sind fantastische Weine voller Finesse und frischer Frucht, archetypisch feine Saint Emilions.


2016 Château Bellefont Belcier

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55,95 €

74,60 € / L
  • 1 kg
  • verfügbar
  • 1 - 3 Tage Lieferzeit1
Rebsorten:

65% Merlot

20% Cabernet Franc

15% Cabernet Sauvignon

Reifung: Barrique
Typ: Rotwein trocken
Klassifizierung: Grand Cru
Alkohol: 13,0% Vol.
Säure: g/l
Restzucker: g/l
Inhalt: 0,75 l Flasche
Preis/Genuss: 98
Allergene: Sulfite
   
Beschreibung: Dominique Hebrard, der frühere Regisseur und Besitzer von Chaval Blanc, ist der Besitzer und zugleich Regisseur und Weinmacher. Das Terroir direkt neben Larcis Ducasse ist hervorragend, Dominique investierte 10 Jahre mühsame Arbeit um den Weinberg auf Vordermann zu bringen. Schwarz mit leicht violettem glänzenden Rand. Angegrilltes Fleisch, schöne Würze, darunter Brombeere und Schwarzkirsche. Sehr fein. Leicht verbrannt, etwas Tabak, ein Hauch gelber Frucht darunter, schwarze Oliven. Alles ohne Bitterkeit. Sehr feiner Mund voll frischer Finesse. Schwarze und noch mehr rote Waldfrüchte, Walderderdbeere, Waldhimbeere, Brombeere. Etwas Lorbeer, ein Hauch schwarzer und grüner Oliven, rote Kirschen, Schattenmorelle, Lakritze. Tolle Frische zeigend, Feinheit und Finesse. Dieser Wein könnte ob seiner Feinheit und des Trinkvergnügens auch aus dem Jahrgang 2009 kommen. Der Alkohol ist präsent, aber überwiegt nicht. Insgesamt einer der balanciertesten Weine.
   
Erzeuger:

Château de Bellefont Belcier

33330 Saint-Laurent-des-Combes

Frankreich

Tel. 0033 5 57247216

   
Winzer: Ende des 18. Jahrhunderts fand Baron Louis Francois de Belcier hier die perfekten Weinbergs-Voraussetzungen für Chateau Bellefont-Belcier, ideal situiert an dem südlichen Hang von Saint-Emilion, zwischen Pavie und Larcis-Ducasse. Die Exposition von Bellefont-Belcier mit 20 Hektar ist komplett südlich, alles in einer leichten Amphitheater Form. Die direkten Nachbar zur linken Seite ist Larcis Ducasse, zur Rechten Tertre-Rôteboeuf. Also Terroir von allererster Klasse, purer Kalkstein, darauf etwas Lehm und Kies. Im Jahre 1803 dann erbaute er das Chateau, welches er Bellefont, "Belle Fontaine", zu Deutsch wunderschöne Fontaine taufte wegen den naheliegenden Brunnen.


2010 Château Bellefont Belcier

 

Nur noch 3 Flaschen verfügbar

pri

58,95 €

78,60 € / L
  • 1 kg
  • nur noch begrenzte Flaschen verfügbar
  • 1 - 3 Tage Lieferzeit1
Rebsorten:

65% Merlot

20% Cabernet Franc

15% Cabernet Sauvignon

Reifung: Barrique
Typ: Rotwein trocken
Klassifizierung: Grand Cru
Alkohol: 13,0% Vol.
Säure: g/l
Restzucker: g/l
Inhalt: 0,75 l Flasche
Preis/Genuss: 98
Allergene: Sulfite
   
Beschreibung: Dominique Hebrard, der frühere Regisseur und Besitzer von Chaval Blanc, ist der Besitzer und zugleich Regisseur und Weinmacher. Das Terroir direkt neben Larcis Ducasse ist hervorragend, Dominique investierte 10 Jahre mühsame Arbeit um den Weinberg auf Vordermann zu bringen. Schwarz mit leicht violettem glänzenden Rand. Angegrilltes Fleisch, schöne Würze, darunter Brombeere und Schwarzkirsche. Sehr fein. Leicht verbrannt, etwas Tabak, ein Hauch gelber Frucht darunter, schwarze Oliven. Alles ohne Bitterkeit. Sehr feiner Mund voll frischer Finesse. Schwarze und noch mehr rote Waldfrüchte, Walderderdbeere, Waldhimbeere, Brombeere. Etwas Lorbeer, ein Hauch schwarzer und grüner Oliven, rote Kirschen, Schattenmorelle, Lakritze. Tolle Frische zeigend, Feinheit und Finesse. Dieser Wein könnte ob seiner Feinheit und des Trinkvergnügens auch aus dem Jahrgang 2009 kommen. Der Alkohol ist präsent, aber überwiegt nicht. Insgesamt einer der balanciertesten Weine.
   
Erzeuger:

Château de Bellefont Belcier

33330 Saint-Laurent-des-Combes

Frankreich

Tel. 0033 5 57247216

   
Winzer: Ende des 18. Jahrhunderts fand Baron Louis Francois de Belcier hier die perfekten Weinbergs-Voraussetzungen für Chateau Bellefont-Belcier, ideal situiert an dem südlichen Hang von Saint-Emilion, zwischen Pavie und Larcis-Ducasse. Die Exposition von Bellefont-Belcier mit 20 Hektar ist komplett südlich, alles in einer leichten Amphitheater Form. Die direkten Nachbar zur linken Seite ist Larcis Ducasse, zur Rechten Tertre-Rôteboeuf. Also Terroir von allererster Klasse, purer Kalkstein, darauf etwas Lehm und Kies. Im Jahre 1803 dann erbaute er das Chateau, welches er Bellefont, "Belle Fontaine", zu Deutsch wunderschöne Fontaine taufte wegen den naheliegenden Brunnen.


2013 Château Beausejour Duffau

wp

75,95 €

101,27 € / L
  • 1 kg
  • verfügbar
  • 1 - 3 Tage Lieferzeit1
Rebsorten:

88% Merlot

12% Cabernet Franc

Reifung: 14 Monate Barrique
Typ: Rotwein trocken
Klassifizierung: Grand Cru Classé B
Alkohol: 13,5% Vol.
Säure: g/l
Restzucker: g/l
Inhalt: 0,75 l Flasche
Preis/Genuss: 98
Allergene: Sulfite
   
Beschreibung: In der Nase florale Noten, dazu Waldbeeren und eine minimale kompottartige Süsse. Im Mund schönen Würznote, samtige, schmeichelnde Tannine, Kirsche, Rosenpfeffer, Waldhimbeeren, sehr vielschichtig. Konzentriert und trotzdem elegant bleibend, aromatisches Finale, extrem nachhaltig, fast schon ein Elixier. In 2013 sicher ganz weit oben in St. Emilion.
   
Erzeuger:

Château Beausejour Duffau

33330 Saint Emilion

Frankreich

Tel. 0033 5 57247161

   
Winzer: Die Wurzeln des Weinbaus reichen zurück bis ins Mittelalter, damals beackerten die Mönche der Abtei Saint Martin den Boden. Seit über 170 Jahren ist es im Besitz der Familie Duffau-Lagarrosse. Das Château liegt schön hoch oben über Angelus und L´Hermitage. Im Jahr 2009 begann Nicolas Thienpont als Betriebsdirektor auf diesem Kleinods, das auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Als Önologen hat Nicolas Thienpont, der auch Château Pavie-Macquin betreut, mit Michel Rolland und Stéphane Derenoncourt zwei der besten Spezialisten an seiner Seite, die man sich wünschen kann.


2015 Château Pavie Macquin

wp

108,00 €

144,00 € / L
  • 1 kg
  • verfügbar
  • 1 - 3 Tage Lieferzeit1
Rebsorten:

84% Merlot

14% Cabernet Franc

2% Cabernet Sauvignon

Reifung: Barrique
Typ: Rotwein trocken
Klassifizierung: Grand Cru Classé B
Alkohol: 14,5% Vol.
Säure: g/l
Restzucker: g/l
Inhalt: 0,75 l Flasche
Preis/Genuss: 93
Allergene: Sulfite
   
Beschreibung: Eine so herrlich weiche Nase unterlegt von Kirsche, fast schon burgundisch in seiner Feinheit. Im Mund dann sehr fein, erfrischende aromatische Noten von Orangenschale, die durch einen Hauch Minze und wilder Brombeere ergänzt werden. Spannend, komplex und reich, dominiert jedoch von Kirscharomen. Schöne Frische, etwas Mineralik, gut eingebettete Säure, fast seidige und beeindruckend feine Tannine. Die Reife der Tannine trägt zu einem erfrischenden Erlebnis bei und im Abgang zeigt sich der Wein anhaltend. Kein ganz großer Pavie-Macquin, aber dieser Wein hat noch eine schöne Zukunft vor sich.
   
Erzeuger:

Château Pavie-Macquin

Peygenestau

33330 Saint Emilion

Frankreich

Tel. 0033 5 57247423

   
Winzer: Château Pavie Macquin wurde im 19. Jahrhundert von Albert Macquin gegründet, der Mann der dafür steht veredelte Reben nach Frankreich gebracht zu haben und somit die heimischen Weinberge vor der Zerstörung durch die Reblaus gerettet zu haben. Das Chateau ist noch heute im Besitz der Nachkommen von Albert Macquin. Denn seit hier Michel Rolland und Stephane Derenoncourt tätig sind, gehört Pavie Macquin zur unbestrittenen Elite von St. Emilion. Leider werden jährlich nur 6500 Kisten auf den 14,5 Hektar produziert. Die Lage von Chateau Pavie Macquin oberhalb von Pavie und in Nachbarschaft zu Troplong Mondot ist ein Traum. Die beiden Flusstäler der Garonne im Süden und des Isle im Norden rahmen nämlich das berühmte Plateau ein, auf dem auch die Stadt St. Emilion liegt. Das Plateau ist weniger einem Tafelberg ähnlich, sondern hat auch in sich Erhebungen und Senken. Eines dieser "Plateaus auf dem Plateau" nennt sich "Pavie" und ist auf der südöstlichen Seite von St. Emilion zu finden.