Molise

Das kleine und wenig bekannte Weinanbaugebiet Molise befindet sich zwischen den Abruzzen im Nordwesten, Kampanien im Süden und Apulien im Südosten. Der Name Molise soll auf eine adelige Familie im Mittelalter zurückgehen. Die Weinberge umfassen gut 6.000 Hektar Rebfläche. In den Hügeln des Sannio-Gebirges wird in bis zu 600 Meter Höhe Weinbau betrieben. Die Rebflächen sind stark zersplittert, rund 90% der Weinberge haben weniger als einen halben Hektar. Die häufigsten Rotweinsorten sind Montepulciano, Sangiovese und Aglianico, die häufigsten Weißweinsorten Bombino, Trebbiano d’ Abruzzo, Greco und Fiano. Das gemäßigte Klima trägt zu einer relativ hohen Produktionsmenge bei.


2014 Ramitello IGT, Majo Norante

FT

11,95 €

15,93 € / L
  • 1 kg
  • verfügbar
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Rebsorten:

80% Montepulcinao

20% Aglianico

Reifung: 18 Monate Holzfass & Staltank
Typ: Rotwein trocken
Alkohol: 13,5% Vol.
Säure: 5,2 g/l
Restzucker: 2,5 g/l
Inhalt: 0,75 l Flasche
Preis/Genuss: 89
Allergene: Sulfite
   
Beschreibung: Die Rebsorte Aglianico bringt die Kraft und der Montepulciano sorgt für die Frucht und Geschmeidigkeit. Im Glas funkelt der Wein intensiv Rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase setzt Aromen von Leder, Lakritz und Kirschen frei. Im Mund sehr vollmundig, weinig und samtig, Noten von Kirschen und Brombeeren, sehr fruchtig, Aromen von Pflaume, Weichselkirsche, Brombeere und Pflaume untermalen dsa Geschmacksbild. Im Unterton Noten von Leder und Lakritz. Ein weicher und samtiger Wein mit guter Balance von reifen Tanninen und einer optimal eingebundenen Säure.
   
Erzeuger:

Di Majo Norante

Contrada Ramitello

Via Vino Ramitello 4

86042 Campomarino

Italien

Tel. 0039 0875 57208

   
Winzer: Die historische Kellerei Di Majo Norante in der Molise hielt noch bis vor wenigen Jahren einen Dornröschenschlaf. Mittlerweile kommen von hier durchweg feine italienische Weine, sehr konzentriert, modern und frisch. Der junge Ausnahmewinzer Alessio di Majo erhält Unterstützung von seinem Berater Riccardo Cotarella. Beide haben sich den verschollenen antiken Rebsorten des Gebietes verschrieben und verhelfen ihnen zu neuem Glanz. Dass die Weine zudem in ihrem Preis-Qualitäts-Verhältnis optimal erscheinen, liegt wohl noch an dem unterschätzten Anbaugebiet, auf keinen Fall aber an der Qualität der Weine.