Dao

Das Weinbaugebiet Dão gehört zur bergreichen Region von Beira, die sich quer durch das Land erstreckt. Dão befindet sich nördlich des höchsten Gebirges Portugals, der Serra da Estrela. Mit rund 20.000 Hektar Anbaufläche ist das Gebiet nicht nur eines der ältesten Winzerregionen, sondern auch eine der Größten. Benannt wurde das Gebiet nach dem Fluss Dão, welcher die Region durchzieht. In dem Gebiet wurde Wein schon im Mittelalter angebaut und im Jahr 1908 wurde Dão dann zur DOC erklärt. In den vierziger Jahren hatte das Gebiet zunehmend unter staatlichen Einflüssen zu leiden, da Genossenschaften eingerichtet wurden, die das alleinige Recht besaßen, Trauben zu kaufen. Durch das Gebirge sind die Weingärten weitgehend von atlantischen Einflüssen geschützt und das Klima ist somit kontinental und mediterran beeinflusst. Die Sommer sind in diesem Gebiet sehr heiß und es fällt wenig Regen. In den Wintern fällt dafür sehr viel Regen. Der Herbst, als Übergang vom Sommer zum Winter, ist in Dão relativ lang und kühl. Das schafft optimale Voraussetzungen für das Gedeihen der Reben. Der größte Teil des Gebiets ist durch Granitböden geprägt, was sich vor allem zum Anbau von kräftigen Rotweinen eignet. Dieser gehaltvolle Charakter der Weine kommt dabei jedoch erst nach einer längeren Lagerung vollkommen zur Geltung.